Dortmund im Altersvergleich

So alt ist der Durchschnitts-Dortmunder

Der Durchschnitts-Dortmunder wird immer älter - diesen Trend bestätigt auch die aktuelle NRW-Bevölkerungsstatistik. Im Landesvergleich schlägt sich Dortmund aber noch ganz gut.
Das Verhältnis von Alt zu Jung in Dortmunds Bevölkerung hat sich weiter verändert. © Stephan Schütze

Dortmund ist dank vieler Zuzüge junger Menschen eine vergleichsweise junge Stadt. In der neuesten Bevölkerungsstatistik von IT.NRW mit Zahlen von 2019 liegt Dortmund in der Alters-Rangliste der 396 NRW-Gemeinden auf Platz 58. Das heißt, dass in 338 NRW-Gemeinden der Altersdurchschnitt höher ist.

Der durchschnittliche Dortmunder ist rein statistisch 43 Jahre alt. NRW-weit liegt das Durchschnittsalter bei 44 Jahren. 26,9 Prozent der Dortmunder – also mehr als etwa jeder vierte Einwohner – ist älter als 60 Jahre. In NRW sind es sogar 28 Prozent.

Langfristiger Trend

Dafür liegt der Anteil der unter 19-Jährigen hier etwas höher als im Landesdurchschnitt. In Dortmund sind es 17,4 Prozent, in ganz NRW 17,8 Prozent. Die breite Mitte im Alter zwischen 19 und 59 Jahren macht in Dortmund 55,7 Prozent aus (NRW: 54,3).

Klar ist: Wie in ganz NRW ist auch in Dortmund die Zahl der Älteren gestiegen, die der Jüngeren gesunken. 1980 waren nur 20,2 Prozent der Dortmunder über 60 Jahre alt, im Jahr 2000 25,5 Prozent. Der Anteil der unter 19-Jährigen betrug 1980 22,2 Prozent, im Jahr 2000 18,6 Prozent.

Interessant: Dortmund gehörte 1980 mit Rang 365 in der landesweiten Bevölkerungsstatistik noch zu den Städten mit dem höchsten Altersdurchschnitt in NRW. Damals lag der Schnitt in Dortmund bei 40 Jahren, in NRW bei 38 Jahren.

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