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So arbeitet die Spurensicherung nach einem Einbruch

Nach einem Einbruch sucht die Kriminalpolizei den Tatort akribisch nach Spuren ab. Schuh- und Fingerabdrücke, Hautpartikel, Schweiß und Speichel können bei der Überführung eines Täters hilfreich sein. Ein Blick ins Labor der Kriminaltechnischen Untersuchungsstelle im Polizeipräsidium
29.10.2013
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Kriminalhauptkommissar Andreas König zeigt einen "Marabu"-Pinsel. Mit dessen feinen Vogelfedern trägt die Polizei im Labor oder am Tatort ein Rußpulver auf, um Fingerabdrücke sichtbar zu machen.© Foto: Peter Bandermann
Um Fingerabdrücke von besonderen Oberflächen aufzunehmen, überzieht Kriminalhauptkommissar Andreas König den Arbeitsbereich mit einer Paste, die innerhalb von drei Minuten aushärtet - und den zuvor mit Rußpulver sichtbar gemachten Fingerabdruck wie ein Relief plastisch darstellt.© Foto: Peter Bandermann
Im chemischen Wannenbad behandel Andreas König ein Blatt Papier, um darauf Spuren zu sichern.© Foto: Peter Bandermann
Kriminalhauptkommissar Andreas König nimmt einen chemisch aufgespürten Fingerabdruck unter die Lupe.© Foto: Peter Bandermann
Die Marabu-Pinsel sind nach dem Vogel mit dem feinen Federkleid benannt.© Foto: Peter Bandermann
Spurensuche im Labor: Die feinen Rußpartikel bilden sonst unsichtbare Fingerabdrücke ab.© Foto: Peter Bandermann
Ein feiner Pinsel trägt ein Ruß-Pulver auf eine vom Einbrecher angefasste Geldkassette auf. Schnell werden Fingerabdrücke sichtbar: Die des Täters und die des Eigentümers, dessen Vergleichs-Fingerabdruck hilft, den "guten" und den "schlechten" Fingerabdruckzu unterscheiden.© Foto: Peter Bandermann
Der Deckel einer Geldkassette, nach dem die Spurensicherung Rußpulver aufgetragen hat.© Foto: Peter Bandermann
Eine Klebefolie nimmt das Rußpulver auf, das einen Fingerabdruck abbildet. So zieht feine Linien in eine Akte ein.© Foto: Peter Bandermann
Sieht auf den ersten Blick nach nichts aus: Zwischenstufe in einem mehrstufigen Verfahren, um Fingerabdrücke sichtbar zu machen.© Foto: Peter Bandermann
In mehreren Schritten verwandelt die Polizei zunächst unsichtbare Spuren in einen verwertbaren Fingerabdruck.© Foto: Peter Bandermann
Handarbeit im KTU-Labor: Fingerabdrücke überträgt die Kripo auf eine Folie, die dann als Beweis Bestandteil einer Akte wird.© Foto: Peter Bandermann
Diese weiche Gelschicht auf der Folie bildet einen Fingerabdruck ab.© Foto: Peter Bandermann
Eine Fliesenplatte, die auf den ersten Blick nichts zu sagen hat. Die Polizei hofft, mit bloßem Augen unsichtbare Spuren sichtbar machen zu können. Helfen kann Magnetpulver.© Foto: Peter Bandermann
Das mit diesem Spezialpinsel aufgetragene Magnetpulver macht auf einer Fliesen Spuren sichtbar.© Foto: Peter Bandermann
Mit einem Spezialpinsel trägt Kriminalhauptkommissar Andreas König das Magnetpulver auf.© Foto: Peter Bandermann
Fingerabdrücke eines Einbrechers an einem aufgebrochenen Fenster.© Foto: Peter Bandermann
Die Fliese nach der Bearbeitung mit Magnetpulver. Fingerabdrücke sind jetzt sichtbar - auch Spuren des Täters könnten dabei sein. Ein Vergleich liefert später die Antwort.© Foto: Peter Bandermann
Fingerabdrücke hinterlassen Täter an vielen Stellen.© Foto: Peter Bandermann
Mit dieser Klebefolie zieht der Kriminalbeamte einen Fingerabdruck von einer Geldkassette ab, die der Einbrecher angefasst hat.© Foto: Peter Bandermann
Eine Folie überträgt einen Fingerabdruck auf ein Papier.© Foto: Peter Bandermann
Einbruchsspur an einem aufgebrochenen Fenster.© Foto: Peter Bandermann
Solche Einbruchsspuren sichert die Polizei mit einer Masse, die in die Hohlräume gedrückt wird und darin aushärtet. So entsteht ein Abbild, das beim Vergleich mit anderen Einbruchsspuren wichtig sein könnte. So kann die Polizei nachweisen, dass immer der gleiche Täter am Tatort war.© Foto: Peter Bandermann
Auch die von Einbruchswerkzeugen hinterlassen Spuren sind für die Polizei wichtig.© Foto: Peter Bandermann
In diesem Schrank liefert Sekundenkleber einen wichtigen Beitrag bei der Suche nach Fingerabdrücken.© Foto: Peter Bandermann
Die Fingerabdrücke auf dieser Bierflasche konnten die Kriminaltechniker mit Sekundenkleber sichtbar machen. In einem Laborschrank wurde der Kleber bei 80 Prozent Luftfeuchtigkeit erhitzt. Die Dämpfe des Klebers haben sich auf der Flasche niedergelassen und auf der Oberfläche die Fingerabdrücke sichtbar gemacht.© Foto: Peter Bandermann
Blick in einen Laborraum der Kriminaltechnischen Untersuchung.© Foto: Peter Bandermann
Ein Blatt Papier mit Spuren unter dem Vergrößerungsglas.© Foto: Peter Bandermann
Der Chemieschrank im Labor der Kriminaltechnischen Untersuchungsstelle der Dortmunder Polizei.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei arbeitet im Labor auch mit Chemikalien.© Foto: Peter Bandermann
Im Labor der Kriminaltechnischen Untersuchung arbeiten die Spuren-Experten auch mit Chemie.© Foto: Peter Bandermann
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