So funktioniert die Technik

E-Reader im Test

DORTMUND E-Reader sind die neuen digitalen „Lesemaschinen“. Für unseren Test ist der E-Reader-Hersteller Sony unser Partner. Der japanische Konzern hat gerade seinen brandneuen E-Reader PRS-600 „Touch Edition“ vorgestellt.

23.10.2009, 23:59 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Darstellung von Texten und Bildern auf dem E-Reader ist der eines echten Buches sehr ähnlich. Ein Flimmern, wie man es vielleicht vom PC-Bildschirm her kennt, gibt es beim E-Reader nicht. Auch im hellen Sonnenlicht ist die Schrift gut erkennbar. Daher sind insbesondere längere Beiträge sehr angenehm zu lesen. Noch ist der Bildschirm schwarz-weiß, farbige Versionen befinden sich aber in der Entwicklung. Um das optimale Lese-Erlebnis auf dem E-Reader-Bildschirm zu schaffen, wird die so genannte E-Ink-Technologie verwendet: In einer dünnen, mit Öl gefüllten Schicht schwimmen kleine Kügelchen, die auf der einen Seite schwarz und auf der anderen weiß sind. Durch eine elektrische Spannung lassen sich die Kügelchen so drehen, dass Buchstaben oder Bilder erscheinen. Wie kommen die Bücher und Zeitungen auf den E-Reader? Inhalte für E-Reader werden online gekauft und dann auf dem E-Reader gespeichert. Eine Software übernimmt die Verwaltung der digitalen Bibliothek. Und bald werden die E-Reader auch – wie bereits in den USA – mit Mobilfunk-Verbindung verkauft werden, so dass aktuelle Bücher und Zeitungen auf Knopfdruck bestellt und sofort gelesen werden können, ohne den PC anzuschalten. Wie bei mp3-Playern auch, gibt es unterschiedliche Arten von E-Readern: Kleine „Pocket“-Modelle, mit denen vor allem Bücher gelesen werden, aber auch Lesegeräte mit fast DIN A4-großen Bildschirmen, die besonders für Zeitungen und Fachliteratur geeignet sind. Doch am schnellsten werden E-Reader vielleicht für unsere Jüngsten ganz selbstverständlich sein: US-Gouverneur Arnold Schwarzenegger plant, jedem Schulkind in Kalifornien einen E-Reader zu geben. Schwere Schulranzen würden so der Vergangenheit angehören.

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