So viel Arbeit macht Borussia Dortmund der Polizei

Bundesliga-Start

Die Einsätze der Polizei bei Heimspielen des BVB in der vergangenen Saison würden reichen, um 64 Polizeibeamte ein Jahr lang zu beschäftigen: Auf 102.000 Einsatzstunden ist die Polizei Dortmund nach eigenen Berechnungen gekommen. Diese Zahl will NRW-Innenminister Jäger schrumpfen lassen.

DORTMUND

22.08.2014, 14:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Polizei hat bei den Heimspielen des BVB eine Menge zu tun. Bei Partien, die voraussichtlich friedlich verlaufen werden, will die Polizei weniger Polizisten einsetzen.

Die Polizei hat bei den Heimspielen des BVB eine Menge zu tun. Bei Partien, die voraussichtlich friedlich verlaufen werden, will die Polizei weniger Polizisten einsetzen.

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Wie die Dortmunder Polizei am Freitag mitteilte, haben die Einsätze bei Heimspielen der 1. und 2. Mannschaft von Borussia Dortmund für 102.000 Einsatzstunden gesorgt. Das entspreche der Jahresarbeitszeit von 64 Beamten, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei.  Diesen Berechnungen liege eine Personalplanung zugrunde, die bei vergleichsweise harmlosen Spielen (zum Beispiel gegen Augsburg) wenige hundert Polizisten vorsieht und bei Risikospielen (zum Beispiel beim Revierderby gegen Schalke) mehr als 2000. 

"Gemeinsam mit allen friedlichen Fans möchten wir den Fußball als Erlebnis feiern", so Polizeipräsident Gregor Lange. "Gegen Gewalttäter und Störer jeglicher Art werden wir weiterhin konsequent einschreiten. Dem Dialog mit friedlichen Fußballfans stehen wir immer offen gegenüber."  Die Zahl der Straftaten während Fußballspielen ist in den vergangenen drei Jahren zurückgegangen: Gab es in der Spielzeit  2011/12 noch 747 Delikte, waren es 2012/13 596 und in der vergangenen Saison 555.

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