So war das erste Jahr für den neuen Gewerbeverein in Hombruch

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Im Oktober feiert der Gewerbeverein „Hombruch Marketing“ seinen ersten Geburtstag. Was ist in einem Jahr passiert - und was bringt die Zukunft?

von Marc Dominic Wernicke

Hombruch

, 04.10.2019, 20:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vor einem Jahr ging mit „Hombruch Marketing“ ein neuer Gewerbeverein an den Start. „Mir sagen Leute, dass sie kaum glauben können, dass wir erst vor einem Jahr angefangen haben“, sagt Marcus Besler aus dem Vorstand.

„Im Spätsommer 2018 haben wir einen Imagefilm für Hombruch entwickelt. Als wir den dann vor vierzig Leuten zum ersten Mal zeigten, war die Aufbruchstimmung so groß, dass wir uns noch im Oktober gegründet haben.“

Das hat der Verein bisher geschafft

Nur sechs Wochen nach der Gründung sorgte der junge Verein schon mit einem Winterfest auf dem Marktplatz für Aufsehen. Drei Tage Stimmung mit Glühwein, Livemusik und weihnachtlichem Ambiente kamen bei den Hombruchern gut an.

„Wir verstehen uns nicht als klassische Werbegemeinschaft, sondern als Netzwerk von Unternehmern und allgemein Hombruchern, die sich dem Stadtteil verbunden fühlen und das Gemeinschaftsgefühl fördern wollen“, sagt Marcus Besler.

So war das erste Jahr für den neuen Gewerbeverein in Hombruch

Kay Schickle, Marcus Besler und Dennis Orthen gehören zum Vorstand des Vereins. Im Mai organisierten sie den ersten „Hombrucher Frühling“ mit Kunst und Getränken auf dem Marktplatz. © Inga Kausch

Bei seinen regelmäßigen Unternehmertreffen knüpft der Verein Netzwerke und entwickelt Ideen. „Wir haben rund 50 Freunde, Förderer und Mitglieder, die immer frei entscheiden können, welche Projekte sie mitgestalten möchten. Es gibt keine Pflichtbeiträge und keine starren Hierarchien sondern flexible Zusammenarbeit von Leuten, die Lust darauf haben“, hebt Besler hervor.

Darüber hinaus betreibt „Hombruch Marketing“ eine Facebook-Seite, die regelmäßig mit Beiträgen über lokale Betriebe, Veranstaltungen und Videos aktualisiert wird. Zudem wurde unter dem Motto „Wir lieben Hombruch“ ein Logo gestaltet, das inzwischen auch auf Einkaufstaschen im Ort zu sehen ist.

Stärken und Schwächen sollen erkannt werden

„Zu den Vorteilen des Standorts Hombruch zähle ich die Fußgängerzone, die gute ÖPNV-Anbindung und die soziale Struktur. Viele hier identifizieren sich mit ihrem Stadtteil“, sagt Marcus Besler.

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Als Schwächen nennt er die angespannte Parkplatzsituation und die Leerstände. „Durch unser Netzwerk versuchen wir, Mietinteressenten und Eigentümer in Verbindung zu bringen. Allgemein würde ich den Leerstand hier jedoch nicht als dramatisch bewerten.“

Eine Zukunftschance für Hombruch sieht Besler in der Nähe zur Technischen Universität und Fachhochschule: „Wenn es gelingt, auch Studenten im Ort einzubeziehen, könnte sich hier auch Szene entwickeln.“

Was hat der Verein zukünftig vor?

Anfang Dezember findet auf dem Marktplatz zum zweiten Mal der Winterzauber statt. „Dank längerer Vorbereitungszeit wird das Zelt größer, wetterfester und der Nikolaus ist auch wieder dabei“, verspricht Marcus Besler. Als Projekt für 2020 ist derzeit ein Carsharing-Angebot in Planung. Dabei sollen Fahrzeuge verschiedener Klassen kostenlos in Hombruch zur Verfügung gestellt werden.

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