So wird jetzt der Rasenstreit aus Barop gelöst

Säen oder rollen?

Es war ein Streit um kahle Stellen, den Familie Horstmann aus Barop mit der DEW21-Tochter Do-Netz ausgefochten hat. Hatten Horstmanns das Recht auf einen neuen Rollrasen oder doch nur auf Rasensaat als Ersatz? Nun ist eine Lösung gefunden.

Barop

, 07.04.2016, 01:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
So sieht die Rasenfläche im Garten von Familie Horstmann seit den Reparaturarbeiten von Do-Netz im vergangenen November aus.

So sieht die Rasenfläche im Garten von Familie Horstmann seit den Reparaturarbeiten von Do-Netz im vergangenen November aus.

Die kahlen Stellen auf der rund 100 Quadratmeter großen Rasenfläche im Garten von Eckhard und Almut Horstmann am Krückenweg in Barop bekommen neue Rasensaat. Darauf haben sich Horstmanns am Mittwoch bei einem Ortstermin mit Vertretern der DEW-Tochter  Do-Netz geeinigt. 

Do-Netz will Rollrasen nicht bezahlen

Do-Netz sagte zu, die kahlen Stellen von ihrem Gärtner neu einsäen zu lassen und den Boden zu walzen. Zunächst hatte Eckhard Horstmann auf einen neuen Rollrasen bestanden, den Do-Netz jedoch nicht bezahlen wollte. 

Wie am Mittwoch berichtet, hatte die DEW21-Tochter im November 2015 in sieben Reihenhäusern am Krückenweg die Wasser- und Gasanschlüsse saniert. Dafür mussten die Arbeiter an die Rückseiten der Häuser - unter anderem durch Horstmanns Garten. Anschließend folgte der Streit um die zerstörte Rasenfläche und mündliche Zusagen seitens Do-Netz.

Nach einer Beratung durch seinen Anwalt hatte sich Eckhard Horstmann  rechtlich auf der sicheren Seite gesehen. Jetzt sagen er und seine Frau: "Es macht keinen Sinn, lange herumzustreiten. Wir wollen das ordentlich haben, und dann ist es gut."

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