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So zerstört war Dortmund 1945

Der Zweite Weltkrieg ging auch an Dortmund nicht spurlos vorbei: Große Teile der Stadt liegen nach dem Kriegsende 1945 in Trümmern. Die Menge an Schutt wird auf 10 Millionen Kubikmeter geschätzt – ohne Gewerbe- und Industrieflächen. 70 Prozent aller Wohnungen waren unbewohnbar, die Straßen waren neben Trümmern mit über 11.000 Bombenkratern übersät. Die Kanalisation, Gas- und Wasserversorgung waren ebenfalls schwer getroffen. Dortmund hatte damit den traurigen Rekord erreicht, mit 19,2 Kubikmeter Trümmermenge pro Einwohner die am meisten zerstörte Stadt des Ruhrgebiets gewesen zu sein, deutschlandweit gab es in Dortmund die größten Trümmermassen.
14.04.2020
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Fast 70 Prozent aller Wohnungen in Dortmund waren 1945 unbewohnbar.© Stadtarchiv Dortmund
Die Zerstörungen hatten ein unvorstellbares Ausmaß: Blick auf das Alte Stadttheater – oder was davon übrig ist – und auf die Ruine der Petrikirche.© Stadtarchiv Dortmund
Der alte Hauptbahnhof 1945.© Stadtarchiv Dortmund
Der Eingang vom Wall ins Klinikviertel 1945. Außerhalb des Bildes links von den Trümmern steht heute der Bergmann-Kiosk am Wall.© Stadtarchiv Dortmund
Eine Riesin in Dortmund? Nein, eine Hochseiltänzerin nach dem Krieg über den Schutthaufen der Dortmunder City.© Stadtarchiv Dortmund
Ein alliierter Kranken-Jeep 1945 in Dortmund.© Stadtarchiv Dortmund
Die Betenstraße mit dem Alten Stadthaus, nachdem die Trümmer geräumt wurden.© Stadtarchiv Dortmund
Trümmer und eine zerstörte Straßenbahn vor dem Turm von St. Reinoldi.© Stadtarchiv Dortmund
Die Kreuzung Hansastraße / Kampstraße in Trümmern.© Stadtarchiv Dortmund
Auf dem Westenhellweg blieb zwischen den Trümmern nur ein schmaler Trampelpfad.© Stadtarchiv Dortmund
Der Hansaplatz – gesäumt von Trümmern – mit den Türmen von Reinoldi und Marien im Hintergrund.© Stadtarchiv Dortmund
Trümmer rund um Marienkirche (vorn) und St. Reinoldi.© RN-Archiv
Mit Kreide hinterließen die Bewohner ausgebombter Häuser ihre neuen Adressen.© Stadtarchiv Dortmund
Auch rund um den U-Turm gab es schwere Zerstörungen.© Stadtarchiv Dortmund
Ein Blick in die damals noch eng bebaute Betenstraße mit dem Alten Stadthaus – gesäumt von Trümmern.© Stadtarchiv Dortmund
Die Trümmerwüste zum Kriegsende nördlich der Kampstraße mit der Petrikirche.© Stadtarchiv Dortmund
Zu Kriegsende zwei Jahre später war die Verwüstung dann komplett. An der Kampstraße war kaum noch ein Haus übrig.© Stadtarchiv Dortmund
Trümmer rund um die Petrikirche.© RN-Archiv
Schwere Zerstörungen durch Bombenangriffe in Dorstfeld.© H. Völker