Sommerfest: Saarlandstraße wird zur Partymeile

DORTMUND Noch ganz schön viel los in der Stadt, dafür, dass Ferien sind! Nicht nur auf der B236 wurde zwei Tage lang ausgelassen gefeiert, sondern auch in der südlichen Innenstadt: Dort war ein Teil der Saarlandstraße abgesperrt, um mit dem Nachwuchs, mit Nachbarn und Freunden ungstört zu feiern. Jede Menge Musik gab's und tolles Essen.

von Von Annika Ruhfaut

, 13.07.2008, 16:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Monika Marke (rechts) mit Freundin: "Das ist wie ´Balkon gucken`."

Monika Marke (rechts) mit Freundin: "Das ist wie ´Balkon gucken`."

Das Sommerfest des Saarlandstraßenviertels beginnt hinter der gelben Plastikabsperrung an der Ruhrallee. Zeigt, dass kein Auto mehr reinkommt. Für zwei Tage. Dafür stehen hier bis zur Hohen Straße Bierstände, Würstchenbuden, Buden zum Bummeln. Und eine große Bühne für die Bands, die nachmittags und abends für Stimmung sorgen. Sie ist nicht lang, die Partymeile auf der Saarlandstraße. Aber auf den paar Metern tummeln sich viele Jahre Saarlandstraßenviertel.

1985: Mit zwei Freundinnen steht Monika Marke am Bierwagen. Die drei sind aus Neugierde zum Straßenfest gekommen, um Leute zu beobachten. „Das ist wie ,Balkon gucken‘.“ Dass sie auch nach 23 Jahren Wohnen im Viertel immer noch Neues entdecken, ist wohl auch Grund, warum die drei hier nicht mehr weg wollen. Außerdem: „Super Infrastruktur, Nähe zu den Parks und zur B1“.

2002: Jörg Roesler nimmt seinen Sohn Florian auf den Arm, damit der dem Mann hinter dem Bierstand beim Zapfen von Papas Bier zugucken kann. Schon viel hat er gesehen beim Straßenfest: Einen großen Kuschelbär, der die Kinder begrüßt, eine Hüpfburg und natürlich die Stände mit den Süßigkeiten. Jörg Roesler genießt den Samstag mit seinem Sohn. Er ist im Viertel aufgewachsen, viele seiner Verwandten leben hier.

2003: Dass sie das Straßenfest besuchen, ist für Alexandra Boschert und Volker Ostwinkel klar. Denn nach fünf Jahren ist man schon eingeschworener Viertelbewohner. Schließlich stimmt hier einfach alles: „Die Location ist super“, sagt Ostwinkel. „Fünf Minuten, dann sind wir auf der Arbeit“, fügt seine Freundin Andrea hinzu, die gerade die Cocktailbar ausprobiert. „Und die Kneipenszene“ bloß nicht vergessen. Die wird am Samstag natürlich abends noch besucht. Aber erst geht es einmal auf das Straßenfest – feiern mit Nachbarn und Freunden in einem der beliebtesten Nebenzentren Dortmunds.

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