Sonder-Fahrplan wegen Loveparade

DORTMUND Die Loveparade wirbelt die Stadt gehörig durcheinander. Das gilt auch für den Bus- und Bahnverkehr am 19. Juli, für den die Stadtwerke DSW 21 einen Sonder-Fahrplan geschmiedet haben.

von Von Oliver Volmerich

, 14.07.2008, 19:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die U42 Richtung Hombruch fährt, aber sie hält nicht an allen Stationen.

Die U42 Richtung Hombruch fährt, aber sie hält nicht an allen Stationen.

Wichtigster Bestandteil: Die U-Bahn-Stationen Polizeipräsidium, Remydamm, Saarlandstraße, Theodor-Fliedner-Heim, Westfalenhallen, Westfalenpark im Umfeld der Paradestrecke sowie Möllerbrücke und Hauptbahnhof werden komplett gesperrt. Die Linie U45 und U46 fahren ab 9 Uhr am Samstagmorgen gar nicht, Bahnen der anderen Linie rollen durch die betroffenen Bahnhöfe durch. Zeitweise kann auch die U-Bahnstation Stadthaus betroffen sein.

Andererseits werden auf den verbleibenden Linien zusätzliche Wagen eingesetzt – insbesondere auf der U41, die Loveparade-Besucher aus dem südlichen Umland vom Bahnhof Hörde bis zum Halt Märkische Straße bringt – zum Teil als Express-Züge ohne Zwischenhalt. Auf allen verbleibenden Linien fahren die Bahnen ganztägig bis Sonntagnacht um 3 Uhr im 10-Minuten-Takt, anschließend wie sonntags üblich alle 15 Minuten. Ab 7.45 Uhr am 20. Juli sind dann auch wieder die Linien U45 und U46 unterwegs.

Änderungen gibt es auch bei den Buslinien, die im Umfeld der Paradestrecke etwa im Kreuzviertel unterwegs sind bzw. den Hauptbahnhof und den Bahnhof Hörde anfahren und dort wegen Straßensperrungen ausweichen müssen.

Beim Nachtexpress gilt für die Nacht auf Sonntag ebenfalls ein Sonderfahrplan. Der Startpunkt Reinoldikirche wird gar nicht angefahren, einige Linien wie NE 1 oder 3 entfallen ganz, weil parallel Bahnen fahren, andere starten an U-Bahnstationen auf der Strecke.

Für Loveparade-Besucher fährt am Samstag von 14 bis 1.30 Uhr außerdem ein kostenloser Pendelbus von den Parkplätzen an der Uni zur Wittekindstraße.

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