Sozialbetrüger muss zahlen

Dreister Fall vor Gericht

Durch Zufall ist die Dortmunder Arge im Sommer 2010 auf einen besonders dreisten Fall von Sozialbetrug gestoßen. Jetzt muss ein 55-jähriger Mann aus der Innenstadt eine Geldbuße von 600 Euro zahlen.

DORTMUND

von Von Martin von Braunschweig

, 13.04.2011, 14:33 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ausgerechnet die Ehrlichkeit der Frau brachte die Arge schließlich auf die Spur der Betrüger. Als eine Arbeitsvermittlerin ihr einen Jobvorschlag machen wollte und dafür um einen aktuellen Lebenslauf bat, schrieb die Dortmunderin korrekt, dass sie seit 2002 als Reinigungskraft arbeite. „Als ich das gelesen habe, habe ich mir erst einmal die ganze Akte geholt“, sagte die Arge-Mitarbeiterin als Zeugin. Neben der Geldbuße droht der Familie nun natürlich auch die Rückzahlung von fast 9000 Euro Sozialleistungen. Gegen diesen Bescheid läuft derzeit jedoch eine Klage am Sozialgericht. 

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