Spediteur gesteht Betrugs-Geschäfte

Landgericht Dortmund

DORTMUND Geständnis im Betrugsprozess: Zweieinhalb Monate nach Beginn der Verhandlung gegen zwei Transport-Unternehmer aus Dortmund und Waltrop hat einer der Angeklagten am Montag (9.11.) vor dem Landgericht doch noch die Reißleine gezogen.

von Von Martin von Braunschweig

, 09.11.2009, 14:12 Uhr / Lesedauer: 1 min

  In seiner Erklärung stellte der Transport-Unternehmer jedoch klar, dass er nicht von Anfang an mit betrügerischen Absichten gehandelt habe. „Zunächst lief das Geschäft gut, und so sollte es auch bleiben“, ließ er über seine Rechtsanwältin mitteilen.

„Später traten jedoch immer mehr Probleme auf.“ Nach dem Geständnis gehen die Richter davon aus, dass der Prozess nun wesentlich schneller zu Ende gehen kann als ursprünglich geplant. Möglicherweise kommt für die Angeklagten nun sogar eine Bewährungsstrafe in Betracht.

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