Giftige Raupen

Sperrungen im Dortmunder Westfalenpark: Viele Bäume von Giftraupen befallen

Die Brennhaare der Eichenprozessionsspinner können zu Atemnot und anderen Reizungen führen. Die Stadt Dortmund berichtet, dass ihre Nester im Westfalenpark in großer Zahl aufgefallen seien.
So sehen die Raupen der Eichenprozessionsspinner mit ihren giftigen Brennhaaren aus. © dpa

In den vergangenen Jahren ist es häufiger vorgekommen, dass Grünanlagen abgesperrt werden, weil Nester des giftigen Eichenprozessionsspinners gefunden wurden. Die Brennhaare der Raupen können allergische Reaktionen auslösen und auch noch relativ weit von den Nestern entfernt eingeatmet werden.

Am Donnerstag (1.7.) sind im Westfalenpark an rund 20 Bäumen Nester dieser Tiere entdeckt worden, wie die Stadtverwaltung am Mittag mitgeteilt hat. Die betroffenen Eichen wurden und werden mit Warnhinweisen versehen und abgesperrt, auch einige Wege im Park müssen vorsichtshalber gesperrt werden.

Das Team des Westfalenparks bittet die Gäste, sich an die Absperrungen zu halten. Eine Schließung des gesamten Parks sei nicht erforderlich. Die Nester im Westfalenpark werden ab Freitag abgesaugt.

Meldung an die Stadt Dortmund

Wer im Stadtgebiet Eichenprozessionsspinner-Raupen sichtet, kann diese auf mehreren Wegen der Stadtverwaltung melden: Es gibt eine eigens eingerichtete „Raupenmelder-Hotline“. Sie ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr erreichbar unter Tel. (0231) 5 01 63 20.

Außerdem werden Hinweise per E-Mail angenommen via raupenmelder@dortmund.de oder über das Online-Tool unter www.dortmund.de/raupenmelder. In vielen städtischen Dienststellen mit Publikumsverkehr liegen auch kostenlose Info-Flyer zum Eichenprozessionsspinner aus.

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