Spielhallen brachten kein Glück

27.03.2009, 18:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sie setzten Schwarzarbeiter ein, hinterzogen Steuern und Sozialabgaben: Jahrelang haben zwei Spielhallen-Betreiber aus Wickede versucht, sich heimlich zu bereichern.

Heute sind die 57-jährige Geschäftsfrau und ihr fünf Jahre älterer Ehemann nicht nur hoch verschuldet, sondern auch noch vorbestraft. Das Landgericht hat die Dortmunder zu jeweils zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Ihre Mitarbeiter hatten gerade einmal fünf Euro pro Stunde erhalten - bar auf die Hand.

In der Buchhaltung tauchten die Angeklagten natürlich auch nicht auf. Um die Schwarzarbeiter bezahlen zu können, hatte das angeklagte Ehepaar normale Unterhaltungsgeräte zu echten Glücksspielautomaten umfunktioniert. Das brachte erst mehr Umsatz, und dann auch mehr Gewinn. jh

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