Adressen-Ärger: Häuser gehören schon seit 2001 zum Dellwiger Feld

Straßen in Dortmund

Vier Familien in Dortmund haben eine neue Adresse bekommen - und sind darüber sehr unglücklich. Eigentlich hätte die Straßenzuordnung schon 2001 erfolgen müssen.

Lütgendortmund

, 13.02.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Adressen-Ärger: Häuser gehören schon seit 2001 zum Dellwiger Feld

Im Zuge der korrigierten Straßenzuordnung hat die Stadt auch neue Straßenschilder aufgestellt. © privat

Zwei Doppelhäuser in einer Lütgendortmunder Siedlung haben aufgrund einer irreführenden Straßenzuordnung neue Anschriften erhalten. Aus Oerfeld 21, 23, 25 und 27 wurde Dellwiger Feld 43, 45, 47 und 49.

Die Gebäude liegen am Ende einer Stichstraße der Straße Dellwiger Feld. Deshalb müssten sie namentlich dieser Straße zugeordnet werden, um die „Auffindbarkeit für Rettungskräfte zu erleichtern“, erklärt die Stadt.

Adressen-Ärger: Häuser gehören schon seit 2001 zum Dellwiger Feld

Die beiden Häuser gehören schon seit 2001 zum Dellwiger Feld. © Beate Dönnewald

Nach fast 20 Jahren ist der Fehler aufgefallen, nachdem diese Redaktion eine „Straßenwirrwarr-Geschichte über falsch zugestellte Pakete“ veröffentlicht hatte.

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„Keine Straßenumbenennung“

„Leider wurde 2001 im Zuge der Straßenbenennung versäumt, die notwendige Änderung der Adressbeziehung für die betreffenden Gebäude vorzunehmen, sodass wir nun, nach Kenntnisnahme des Fehlers, tätig werden mussten“, erklärt Stadtsprecher Christian Schön.

Adressen-Ärger: Häuser gehören schon seit 2001 zum Dellwiger Feld

Die beiden Häuser am Ende der Stichstraße samt Wendehammer gehören nun auch namentlich zum Dellwiger Feld - mit den Hausnummern 43-49. © Martin Klose

Weil es sich in diesem Fall nicht um eine Straßenumbenennung handele, sei ein Beschluss der Bezirksvertretung Lütgendortmund für die korrigierte Straßenzuordnung nicht erforderlich gewesen, so Schön. Ein Kommunalpolitiker aus einem anderen Stadtbezirk hatte sich gegenüber dieser Redaktion gewundert, dass die BV nicht eingebunden wurde.

Die betroffenen Bürger hätten sich statt neuer Anschriften zusätzliche Hinweisschilder gewünscht.

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