Stadt plant Feierabend-Markt in der City

Einkaufen am Abend

Die City könnte künftig um einen Wochenmarkt reicher werden. Die Markthändler sind mit der Stadt im Gespräch über einen sogenannten Feierabend-Markt. Zielpublikum sind vor allem Berufstätige. Zwei mögliche Wochentage haben die Organisatoren auch schon ins Auge gefasst.

DORTMUND

, 08.01.2016, 02:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gibt es bald einen neuen Wochenmarkt in Dortmund? Für den Feierabendmarkt sind der Hansaplatz (hier im Bild) und der Reinolidkirchplatz im Gespräch.

Gibt es bald einen neuen Wochenmarkt in Dortmund? Für den Feierabendmarkt sind der Hansaplatz (hier im Bild) und der Reinolidkirchplatz im Gespräch.

In Frage kämen der Donnerstag- sowie der Freitagnachmittag von 14 bis 19 Uhr oder von 15 bis 20 Uhr, so Nils Schulte, Sprecher der Markthändler auf Nachfrage: „Uns wäre der Freitag am liebsten.“ Über Einzelheiten soll in der nächsten oder übernächsten Woche gesprochen werden, bestätigt Stadtsprecher Michael Meinders. „Wir wollen das als Stadt unterstützen.“

Die Markthändler wollen Berufstätige als Kunden gewinnen, die freitags früher mit der Arbeit Schluss machen, wie Mitarbeiter von Banken, Sparkassen oder der Verwaltung, erläutert Schulte. „Wir wollen in die Marktstände auch einen kleinen Gourmetmarkt integrieren – unter anderem mit einem Weinstand.“ Wie genau dieses zusätzliche Angebot aussehen soll, lasse sich aber erst planen, wenn man die Zusage von der Stadt habe, betont Schulte. Interessierte Markthändler gebe es jedenfalls genug.

Positivbeispiele sind Münster und Bochum

In Münster hätten die Händler bereits sehr gute Erfahrungen damit gemacht, sagt Schulte. Auch in Bochum werde dieses Angebot angenommen, allerdings seien dort der Wochenmarkt und die Gourmetmeile getrennt. „Wir wollen das anders machen.“

Wenn der Termin auf den Freitag hinausläuft, wäre das eine größenmäßige- und zeitliche Ausweitung des bereits vorhandenen Freitagsmarkts. Wo der Feierabend-Markt dann aufgebaut wird, ist aber noch nicht klar. In der Diskussion seien der Hansaplatz oder der Reinoldikirchplatz. Schulte: „Es kommt darauf an, was wir bekommen.“

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