Stadt startet Offensive für bessere Straßen

49 Millionen Euro zusätzlich

Die Aussichten, dass viele Schlaglöcher auf Dortmunds Straßen verschwinden, sind gut: Zusätzliche 49 Millionen Euro will die Stadt in den nächsten fünf Jahren in die Ausbesserung der Straßen investieren. Insgesamt wären es dann bis Ende 2018 knapp 150 Millionen Euro.

DORTMUND

, 10.09.2014, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Beseitigung von Straßenschäden, wie hier an der Nierhausstraße in Mengede, will die Stadt mit einem Sonderprogramm in Angriff nehmen.

Die Beseitigung von Straßenschäden, wie hier an der Nierhausstraße in Mengede, will die Stadt mit einem Sonderprogramm in Angriff nehmen.

Grundlage dafür ist das schon vorhandene Schadenskataster des Tiefbauamtes. Danach gelten aktuell 115 der insgesamt 1780 Kilometer an städtischen Straßen – also etwa 7 Prozent – als dringend sanierungsbedürftig, erläuterte Baudezernent Martin Lürwer nach der gestrigen Sitzung des Verwaltungsvorstands. Jahr für Jahr seien 20 Millionen Euro nötig, um das Straßennetz einigermaßen in Schuss zu halten. Zuletzt stand aber nur ein Jahresbudget von rund 8 Millionen Euro für Straßenerneuerung zur Verfügung. „In den letzten Jahren haben wir zu wenig für unsere Straßen getan“, räumt Martin Lürwer ein. „Jetzt müssen wir wieder mehr für unsere Infrastruktur tun.“

Zusätzlich zu den 20 Millionen Euro, die nun wieder jährlich für Straßensanierungen eingeplant sind, sind in diesem Jahr bereits 3,5 Millionen Euro extra geplant. Im nächsten Jahr gibt es einen Aufschlag von 6,5, im Jahr 2016 von 10,9 Millionen Euro. In den Jahren 2017/18 wird dann mit jeweils 13,9 Millionen Euro an zusätzlichen Ausgaben der Höhepunkt der Infrastruktur-Offensive erreicht. „Das ist für die heimische Bauwirtschaft dann auch eine Art kommunales Konjunktur-Programm“, stellt Lürwer fest. Schwerpunkt ist die Erneuerung der Fahrbahndecken von maroden Straßen, kündigt der Baudezernent an. Aber auch Gullischächte, Ampeln, Laternen und Straßengrün haben die Tiefbauer im Blick.

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