Mutierte Virus-Varianten: Stadt lässt Abstriche untersuchen

Corona-Pandemie

Auch beim Dortmunder Gesundheitsamt rücken die mutierten Coronavirus-Varianten mehr ins Blickfeld. Bei Corona-Ausbrüchen werden die Viren näher untersucht. So sehen die bisherigen Ergebnisse aus.

Dortmund

, 26.01.2021, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei größeren Ausbruchsgeschehen lässt die Stadt die Abstriche positiver Tests auf Virusvarianten untersuchen.

Bei größeren Ausbruchsgeschehen lässt die Stadt die Abstriche positiver Tests auf Virusvarianten untersuchen. © dpa

Nachdem ansteckendere Corona-Varianten aus verschiedenen Teilen der Welt auch Deutschland erreicht haben, guckt das Dortmunder Gesundheitsamt bei größeren Corona-Ausbrüchen näher hin und lässt die Virusstämme genauer untersuchen. Experten sprechen von Sequenzierung. Das hat Amtsleiter Dr. Frank Renken am Dienstag (26.1.) mitgeteilt.

„Auch wir wollen gegebenenfalls neue Mutationen detektieren“, erklärte Renken in einer Pressekonferenz nach der Sitzung des Verwaltungsvorstands. Immer wenn das Ausbreitungsgeschehen ungewöhnlich sei, schicke man die Abstriche an ein anderes Labor.

Zwei größere Ausbrüche

Zuletzt hat es größere Ausbrüche in einem Seniorenheim in Kirchlinde und im Brackeler Knappschaftskrankenhaus gegeben. Dort habe man aber keine der in Rede stehenden Varianten festgestellt, so Renken.

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Der Amtsleiter sagte auch etwas zu den Auswirkungen von größeren Ausbrüchen auf die 7-Tage-Inzidenz. Liege der Inzidenzwert wie aktuell unter 100 schlage ein Ausbruch wesentlich stärker zu Buche. Heißt im Umkehrschluss: Wenn die beiden letzten Ausbrüche unter Kontrolle sind, würde der Inzidenzwert deutlich sinken – sofern es keine weiteren Ausbrüche gibt.

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