Stadtkrone Ost: ADFC fordert schnellere Sanierung der Radwege

mlzRadwege in Dortmund

Bei Trockenheit sind die weitläufigen Fuß- und Radwege am Rande der Stadtkrone Ost in einem zumindest optisch guten Zustand. Bei Regen ändert sich das Bild. Der ADFC prangert das an.

Schüren

, 07.04.2020, 17:20 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im Moment ist alles gut. Bei Trockenheit sind die Fuß- und Radwege am Rande der Stadtkrone Ost in gutem Zustand – zumindest optisch. Aber wehe, wenn es regnet. Dann ändert sich das Bild.

Und das betrifft nicht nur einen Abschnitt des Wegesystems. Auch das Mitglied des Seniorenbeirates des Stadtbezirks Aplerbeck, Rüdiger Pelzer, hatte den Zustand der Fuß- und Radwege nach Regen mehrmals bemängelt – in der Einwohnerfragestunde der Bezirksvertretung Aplerbeck.

Land unter an manchen Stelle des Wegs

Land unter an manchen Stelle des Wegs © Kibowski

Auch die Stadt Dortmund scheint das Problem mit dem nicht ablaufenden Wasser und der daraus entstehenden Schlammwüste zumindest teilweise erkannt zu haben.

Denn zumindest im Bereich der Straße Am Büter soll etwas passieren. „Aufgrund der dort vorhandenen Verschlammungen des Dolomitsandes ist eine Überprüfung in Absprache mit dem Radfahr- und Fußgängerbeauftragen geplant“, sagt Christian Schön, Pressesprecher der Stadt Dortmund.

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Für Karl-Heinz Kibowski, Vorsitzender des ADFC Dortmund, ist das zu wenig, denn der Radwanderweg hoch zur B1 sei seit Jahren in einem schlechten Zustand. „Den Zustand bezeichne ich als mangelhaft, Schulnote 5. Dagegen würde ich den Rheinischen Esel auf Dortmunder Gebiet zwei Noten besser bewerten, ihm die Note 3, befriedigend, geben“, sagt Kibowski.

Es gibt mehrere Stellen im Schürener Feld, die bei Nässe nicht zu befahren sind.

Es gibt mehrere Stellen im Schürener Feld, die bei Nässe nicht zu befahren sind. © Kibowski

Daher fordert er von der Stadt Dortmund, die Sanierung der Wege im Bereich der Stadtkrone Ost dem Rheinischen Esel vorzuziehen. „Das wäre angemessen“, so Kibowski.

Asphaltierung notwendig

Aber welche Bereiche an der Stadtkrone Ost sind besonders schlecht? „Am schlimmsten ist der Bereich zwischen Am Büter und dem Rastplatz auf dem Schürener Feld, wo die Fahrradständer aufgestellt sind. Hier ist eine Asphaltierung am notwendigsten“, sagt Kibowski.

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„Aus organisatorischen Gründen sollte der gesamte Weg von Am Remberg bis zur Marsbruchstraße, knapp 2 Kilometer, in einem Arbeitsaufwand komplett asphaltiert werden.“

Seit sechs Jahren in der Diskussion

Jetzt könne man der Stadt Dortmund keinen Vorwurf machen, sich nicht zu kümmern. Das sieht auch Kibowski so. „Seit Mai 2014, seit über sechs Jahren, schreibe ich immer wieder an das Tiefbauamt. Das reagiert und schüttet die tiefen Stellen, da wo sich Pfützen bilden, immer wieder zu.“

Eine Asphaltierung sei letztlich die bessere Lösung für die Nutzer des Weges und auch für die städtischen Mitarbeiter.

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