Stadtradeln 2019: Diese Firmen, Vereine und Ämter fahren am meisten Rad

mlzKlimaschutz-Aktion

Das Kreuzviertel, Rewe, der ADFC und noch viele mehr machen mit bei der diesjährigen Aktion „Stadtradeln“. Ein Unternehmen legt sich besonders ins Zeug, um Dortmund an die Spitze zu radeln.

Dortmund

, 06.09.2019, 17:54 Uhr / Lesedauer: 2 min

Radeln für die Umwelt und das Klima: Dortmund beteiligt sich seit dem 2. September zum zweiten Mal an der Aktion „Stadtradeln“, die das Klima-Bündnis als größtes kommunales Netzwerk zum Klimaschutz ausgerufen hat. Egal ob E-Bike oder reine Muskelkraft – bis zum 22. September ist jeder aufgerufen, noch mitzumachen und damit sich sowie der Stadt etwas Gutes zu tun. 1124 Kommunen in Deutschland beteiligen sich.

In Dortmund haben sich neben Einzelpersonen Teams von Schulen, Firmen, Ämtern, Organisationen, Straßengemeinschaften, Vereinen angemeldet. Auch das Klinikum Dortmund und das Finanzamt Hörde treten in die Pedale, um Dortmund im Städte-Ranking möglichst weit nach vorn zu fahren.

Je mehr Menschen mitmachen, desto mehr Gesamtkilometer kommen am Ende für die Stadt Dortmund zusammen. Am Montag geht das „Stadtradeln“ in die zweite von drei Runden. Man muss sich nur registrieren im Netz unter www.stadtradeln.de/dortmund oder in der Stadtradeln-App.

EDG ist Spitzenreiter

Beteiligungs-Spitzenreiter in Dortmund ist die EDG. 61 aktiv Radelnde sind bis Freitagnachmittag (6.9.) schon 4959 Kilometer gefahren, gefolgt von Offenes Team Dortmund mit 2719 Kilometern und 44 Radlern. Beide zusammen haben damit schon 1000 Kilogramm CO2 eingespart.

Das Tiefbauamt (50 Radler) ist ihnen mit 2514 Kilometern dich auf den Fersen. Velokitchen (1445 Kilometer) und RuMC „Sturm“ Hombruch 1925 (1417 Kilometer) fahren auch sonst viel Rad.

Unter Dortmunds Unternehmen sind neben der EDG die „Elmos-Stars“ fleißige Pedalritter (1346). Vor ihnen rangiert das Team „2gether for Future Dortmund“ (1350). Rechnet man in Pro-Kopf-Kilometern, liegt das dreiköpfige Team „Fahralarad“ mit 135 an der Spitze. Gegenpol: Trotz des dynamischen Namens „Vorwärts Dortmund“ hat dieses Team bislang nur 9 Kilometer auf dem Tacho. Da geht noch was.

Das Stadtradeln wird von Veranstaltungen begleitet. So laden der Rad- und Fußgängerbeauftragte der Stadt, VeloKitchen und die Fahrradselbsthilfewerkstatt am Donnerstag, 12.9., 6-11 Uhr, zum Radeldankfest im Defdahl (Übergang Bananenrad/Hunderadweg).

Frühstücks- und Afterwork-Tour

Am Dienstag, 10.9., 18-21 Uhr, startet vom Friedensplatz eine Radtour im Zuge des Nachhaltigkeitsstammtisches zum Lernbauernhof Schulte-Tigges in Derne (rund 20 Kilometer).

Der Mittwoch, 11.9., gehört den Frühaufstehern: Von 6 bis 7 Uhr läuft eine „Radgebiet“-Frühstücksrunde. Start und Ziel der 20-Kilometer-Tour ist der Fahrradladen Radgebiet, Neuer Graben 153.

Am Donnerstag, 12.9., 18-20 Uhr, geht‘s 35 Kilometer auf eine Afterwork-Tour über den Rheinischen Esel. Start zum Rundkurs über Hombruch, Witten, Marten ist der Friedensplatz.

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