152 Lütgendortmunder besuchten ihre Freunde in Neuburg an der Donau - das haben sie erlebt

mlzBesondere Städtefreundschaft

Diese Beziehung ist schon etwas Besonderes: Seit 36 Jahren existiert die enge Freundschaft zwischen Lütgendortmund und Neuburg. Im Juli reiste erneute eine große Delegation an die Donau.

Lütgendortmund

, 13.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Ein historischer Festumzug mit 84 Programmpunkten und 3000 Beteiligten: Das war für die 152 Lütgendortmunder zweifelsfrei der Höhepunkt während ihres dreitägigen Besuchs in Neuburg an der Donau. Alle zwei Jahre besucht eine Delegation unter Federführung der Interessengemeinschaft Lütgendortmunder Vereine und Verbände (IGVV) die bayerischen Freunde. 36 Jahre existiert diese einzigartige Städtefreundschaft bereits.

Diesmal war die Dortmunder Reisegruppe so groß wie selten. „Das lag wohl auch daran, dass Neuburg sein 25. Schlossfest feierte“, berichtet IGVV-Vorsitzender Reinhard Sack. Gemeinsam mit seinem Vize Peter Bercio hatte er die Reise organisiert.

Anlässlich des Jubiläums fiel auch vor Ort an der Donau einiges größer aus als sonst - nicht nur der Festumzug. „Am Samstagabend gab es ein großes Feuerwerk. Lichterzauber am Himmel und auf dem Wasser“, schwärmt Reinhard Sack. Einige Lütgendortmunder feierten in historischer Kleidung mit.

152 Lütgendortmunder besuchten ihre Freunde in Neuburg an der Donau - das haben sie erlebt

Beim großen Festumzug flatterte auch die Lütgendortmunder Fahne im Wind. © Volker Jäger

Stadträte von Neuburg mischten sich unters Servicepersonal

Mitgereist waren unter anderem Bezirksbürgermeister Heiko Brankamp, Bezirksverwaltungsstellenleiterin Birgit Durrei, Rainer Lahme, Vorsitzender der Karnevalsgesellschaft „Kiek es drin“, Walter Buchholz vom Festausschuss Dortmunder Karneval sowie Wilhelm Mohrenstecher und sein Bruder. Letztere haben noch keine Reise nach Neuburg verpasst. Diesmal wäre es fast passiert, weil Wilhelm Mohrenstecher verschlafen hatte. Einer der Busse kehrte für ihn noch einmal zurück.

152 Lütgendortmunder besuchten ihre Freunde in Neuburg an der Donau - das haben sie erlebt

Der Oberbürgermeister von Neuburg, Bernhard Gmehling, und seine Frau Hermine begrüßten Reinhard Sack (l.) und die große Lütgendortmunder Delegation. © Volker Jäger

Was die Lütgendortmunder sehr genossen haben, war das Essen im Schlossrestaurant. „Das wird nur während des Schlossfestes geöffnet, also alle zwei Jahre“, so Sack. Die zweite Besonderheit: Die Stadträte und Bürgermeister Rüdiger Vogt unterstützten das Servicepersonal.

Lütgendortmunder besuchten Neuburger Gesteinslehrpfad

Der gegenseitige Austausch von Geschenken, unter anderem mit dem Neuburger Oberbürgermeister Bernhard Gmehling, Stadtbesichtigungen und Treffen in kleinen Gruppen rundeten das Programm ab. Einige besichtigten auch den Gesteinslehrpfad auf der Hohen Schanz in Neuburg.

Dafür spendete die IGVV 2018 dem heimischen Verschönerungsverein einen Ruhrsandstein aus dem Steinbruch Syburg im Ardeygebirge. Der Pfad soll irgendwann mal aus 50 besonderen Steinen aus den Partnerstädten und aller Welt bestehen. „Dafür erhält der Verein in diesem Jahr den Kulturpreis“, so Sack.

Im nächsten Jahr feiert Lütgendortmund sein 870-jähriges Bestehen

Gesprächsthema war auch das 870-jährige Bestehen Lütgendortmunds im kommenden Jahr. Geplant ist, dass einige Schlossfestgruppen aus Neuburg das historische Treiben in Lütgendortmund bereichern werden. Der runde Geburtstag wird zusammen mit dem Dorffest im Mai 2020 gefeiert.

Lesen Sie jetzt
Münsterland Zeitung Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund

Söhne einer verstorbenen Patientin rasten aus und verletzen zwei Klinik-Mitarbeiterinnen