Stahl-Bungalows aus den 1960er-Jahren im Dortmunder Süden

Vortrag im Hoesch-Museum

Zum Aufhängen eines Bildes reicht ein Magnet. Im Dortmunder Süden stehen Bungalows aus Stahl, in denen das tatsächlich so ist. Mehr erfährt man zu den Häusern im Hoesch-Museum.

Mitte

12.03.2019, 15:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Bungalow vom Typ L141 steht im Mittelpunkt des Vortrages

Der Bungalow vom Typ L141 steht im Mittelpunkt des Vortrages © Philipp Robien

Um die „Fertighäuser aus Stahl der Firma Hoesch“ geht es in einem Bildvortrag am 14. März (Donnerstag) ab 18.30 Uhr im Hoesch-Museum: Dr. Silke Haps, Architekturhistorikerin und Bauforscherin an der TU Dortmund, spricht über die Stahl-Bungalows, die Hoesch Anfang der 1960er-Jahre produziert hat. Der Fotograf Philipp Robien hat die Veränderungen und Umbauten dieser Bungalows dokumentiert. Seine Ausstellung „,Zum Aufhängen eines Bildes reicht ein Magnet‘. Stahlbungalows von Hoesch“ ist noch bis 7. April im Hoesch-Museum, Eberhardstraße 12, zu sehen. Der Eintritt zum Vortrag und in die Ausstellung ist frei.

Von Löttringhausen auf das Gelände des Hoesch-Museums

Ein Schwerpunkt des Vortrags liegt auf dem Bungalow vom Typ L141, der demnächst von seinem derzeitigen Standort in Löttringhausen auf das Gelände des Hoesch-Museums versetzt werden soll.

Dr. Silke Haps lehrt und forscht am Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur an der TU Dortmund. Seit 2015 forscht sie zu den Stahlfertighäusern der Hoesch AG und war Mitveranstalterin der Tagung „Von ‚Stahlschachteln‘ und Bausystemen. Zum Umgang mit Stahlbauten der Nachkriegszeit“ in Dortmund 2017. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt besonders auf baupraktischen Einflüssen auf das Baugeschehen.

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