Ein Teil der neuen Corona-Teststelle in Dortmund ist mit dem Auto befahrbar. Noch kann man sich hier jedoch nicht testen lassen. Das Bild entstand bei der offiziellen Vorstellung des neuen Testzentrums. © Oliver Schaper
Corona-Pandemie

Start des „Drive-In“ für Corona-Tests in Dortmund verzögert sich

Das neue Corona-Testzentrum in der Bornstraße ist eigentlich schon über eine Woche im Betrieb. Bei dem angeschlossenen „Drive-In“ kommt es dagegen zu Verzögerungen.

Für das neue Corona-Testzentrum in Dortmund hatte sich die Stadt zwei Möglichkeiten überlegt: Innerhalb eines ehemaligen Autohauses sollten in vier Räumen parallel möglichst viele Tests von Kontaktpersonen von Infizierten oder Menschen, bei denen die Corona-Warn-App Alarm geschlagen hat, gemacht werden.

Dazu sollte es die Option des „Drive-In“ geben. Personen, die bereits positiv getestet und in Quarantäne sind, sollten hier in Form eines Nachtests überprüft werden. Doch dies ist aktuell noch nicht möglich, obwohl das Testzentrum bereits am 7. Dezember seinen Betrieb aufgenommen hat.

Starttermin noch offen

„Für die Inbetriebnahme des Drive-In-Angebotes finden zurzeit die letzten organisatorischen und technischen Vorbereitungen statt“, teilte Stadtsprecherin Anke Widow mit und fügt an: „Wann dieses Testangebot kurzfristig starten wird, steht noch nicht genau fest.“ Unter anderem fehlt aktuell noch die Überdachung der Durchfahrt.

Die Drive-In-Option ist dafür gedacht, dass sich Autofahrer ohne Kontakt zu anderen Menschen direkt am Fenster testen lassen. Für einen Test ist vorher der Kontakt mit dem Gesundheitsamt notwendig, weil die Überprüfung nur auf Veranlassung des Gesundheitsamts geschehen kann.

Info

Voraussetzungen für Tests im Corona-Testzentrum

  • Personen, die die Meldung „erhöhtes Infektionsrisiko“ von ihrer Corona-Warn-App erhalten haben, können sich ohne vorherige Anmeldung testen lassen. Diese Risiko-Meldung muss vorgelegt werden.
  • Personen, die Reiserückkehrende aus einem Risikogebiet sind, können sich freiwillig testen lassen und benötigen keine vorherige Anmeldung. Diese Tests müssen seit dem 16.12. bezahlt werden.
  • Personen, die durch die Ermittlungsarbeit des Gesundheitsamtes als enge Kontaktpersonen zu einer positiv getesteten Person eingestuft wurden und sich testen lassen sollen. Hierzu kommt das Gesundheitsamt aktiv auf die Betroffenen zu.
  • Personen, die nicht bei ihrem Hausarzt getestet werden können, können der Corona-Teststelle Bornstraße zugewiesen werden. Dazu ist eine schriftliche Anmeldung durch den behandelnden Hausarzt notwendig.
Über den Autor
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Gebürtiger Brandenburger. Hat Evangelische Theologie studiert. Wollte aber schon von klein auf Journalist werden, weil er stets neugierig war und nervige Fragen stellte. Arbeitet gern an verbrauchernahen Themen, damit die Leute da draußen besser informiert sind.
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Maximilian Konrad

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