Stau-Problem an der Huckarder Straße soll entschärft werden

Stau-Ärger

Eine provisorische Ampel an der Huckarder Straße sorgt mit ihrem Takt für Staus. Jetzt befasst sich das Tiefbauamt mit dem Problem.

Huckarde

, 07.02.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die provisorische Ampel an der Huckarder Straße bleibt bestehen. Trotzdem soll sich für Linksabbieger etwas verbessern.

Die provisorische Ampel an der Huckarder Straße bleibt bestehen. Trotzdem soll sich für Linksabbieger etwas verbessern. © Foto: Helmut Kaczmarek

Die Ampel an der Huckarder Straße, die die Zufahrt auf die Mallinckrodtstraße in Richtung A45 regelt, ist kaputt. Eine provisorische Ampel wurde installiert, doch seitdem staut sich der Verkehr erheblich.

Der Grund dafür ist der Takt auf der Linksabbiegerspur. Denn an dieser Stelle fahren die Paket-Transporter mehrerer Logistik-Unternehmen in Richtung Autobahn. Anwohner hatten sich darüber beschwert, dass die Transporter nun Umwege fahren und so weitere Probleme schaffen.

Stadtwerke entdeckten das Problem zuerst

Auf eine Anfrage hat die Stadtverwaltung nun geantwortet. Demnach wurde das Stauproblem dem Tiefbauamt kurz vor der Anfrage dieser Redaktion gemeldet, und zwar von den Dortmunder Stadtwerken (DSW21).

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Daraufhin wurde die Linksabbieger-Zeit bereits überprüft und verlängert, teilt die Tiefbauamtsleiterin Sylvia Uehlendahl mit. Aufgrund der Verkehrsmenge vor Ort werde mit dem Betreiber der provisorischen Ampel eine weitere Verlängerung der Grünphase geprüft.

Es gibt keine Ersatzteile mehr

Die Einstellung von Ampelphasen erfolgt normalerweise nach der Auswertung von Verkehrszählungen. In Dortmund gibt es rund 650 Ampelanlagen. Viele stammen aus den 80er-Jahren, Ersatzteile gibt es nicht mehr. Deshalb ist auch die Ampel an der Huckarder Straße nicht mehr zu reparieren. Bis es eine neue Ampel gibt, muss das Provisorium ausreichen.

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