Steuerzahler-Bund kritisiert U-Turm als Fehlplanung

Schwarzbuch 2011

Es war fast schon zu erwarten: Der Umbau des U-Turms nimmt einen prominenten Platz im aktuellen Schwarzbuch der Steuerverschwendung des Steuerzahler-Bundes ein. Er wird schlicht als Fehlplanung eingestuft.

DORTMUND

von Von Oliver Volmerich

, 20.10.2011, 13:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Dortmunder U-Turm

Der Dortmunder U-Turm

"Um 2010 den U-Turm in neuem Glanz wiederauferstehen zu lassen, nahm sie Baukostensteigerungen bewusst in Kauf", moniert der Steuerzahler-Bund. "So wurden aus rund 54 Mio. Euro schnell 83 Mio. Euro, und das soll noch nicht das Ende der Fahnenstange sein, denn gebaut wird am Dortmunder U noch immer." Kritisiert werden vor diesem Hintergrund auch die Betriebskosten, die sich für 2011 auf rund 5 Mio. Euro summieren sollen. Der Steuerzahler-Bund moniert in diesem Zusammenhang auch die Geheimniskrämerei der Stadt, die sich nach einer Anfrage in Sachen U-Tur, auf gebotene Geheimhaltungsvorschriften und Persönlichkeitsrechte Dritter berufen habe. Die konkreten Kostenentwicklungen würden demnach grundsätzlich nur in nichtöffentlicher Sitzung des Rates behandelt. "Öffentlich ist dafür das Geld der Steuerzahler, die die Sanierung des U-Turms bezahlen müssen, koste es, was es wolle", so das Fazit des Steuerzahler-Bundes.

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