Steuerzahlerbund prangert erneut U-Turm an

Verschwendung

Im aktuellen Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler werden 17 Fälle von Steuergeldverschwendung in NRW aufgelistet. Bereits zum zweiten Mal hat es das Dortmunder Großprojekt "U-Turm" in das Buch „Die öffentliche Verschwendung“ geschafft.

DORTMUND

17.10.2013, 12:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der U-Turm hat es bereits zum dritten Mal in das "Schwarzbuch" des Steuerzahlerbundes geschafft.

Der U-Turm hat es bereits zum dritten Mal in das "Schwarzbuch" des Steuerzahlerbundes geschafft.

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Schwarzbuch vom Bund der Steuerzahler für NRW

Zwei Millionen Euro für Baustellen- Besichtigungen und 200 Millionen für ein Operationszentrum ohne Operationen: Der Bund der Steuerzahler NRW hat am Donnerstag sein Schwarzbuch zur Verschwendung öffentlicher Gelder vorgestellt. In der Fotostrecke zeigen wir die krassesten Fälle aus Nordrhein-Westfalen.
17.10.2013
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In der Folge hatten sich dann aber auch die Betriebskosten des U-Turms vervielfacht. Laut dem Bund der Steuerzahler (BdSt) habe die Stadt Dortmund Rechercheanfragen des BdSt zu dem Thema abgelehnt.

Die Begründung der Stadt sei gewesen, dass die konkreten Kostenentwicklungen in den einzelnen Bereichen grundsätzlich in nichtöffentlicher Sitzung des Rates der Stadt Dortmund behandelt würden. Daher habe der Steuerzahlerbund die Stadt im Mai vor dem Verwaltungsgericht auf Auskunft verklagt. Kurz nach Klageeingang habe die Stadt dem Steuerzahlerbund dann geantwortet. Laut dieser Auskunft seien die "Gesamtkosten für die Entwicklung des Geländes derzeit nicht abschließend darstellbar. Geprüft werde noch, ob Planungs- und Koordinierungsfehler zu Baukostenerhöhungen geführt haben, so die Satdt.

Im Einzelfall könnte die Stadt daher Kostenansprüche gegen Dritte haben. Die endgültige Abrechnung ist für Ende 2013 vorgesehen.   

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