Stockdunkle Geschäfte bei Stromausfall im Hauptbahnhof Dortmund

mlzMinutenlange Dunkelheit

Plötzlich war es zappenduster: Ein Stromausfall hat am Donnerstag für Verwirrung im Hauptbahnhof Dortmund gesorgt. Handylampen mussten herhalten, die Deutsche Bahn war aber nicht überrascht.

Dortmund

, 30.01.2020, 11:23 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gegen 10.30 Uhr hielten alle Menschen am Donnerstag (30.1.) im Hauptbahnhof Dortmund zumindest kurz inne. Das Licht ging an vielen Stellen aus, es wurde in den Geschäften stockdunkel. Die Mitarbeiter holten ihre Handys raus, um die integrierten Lampen anzuschalten.

Nach wenigen Minuten war der Spuk wieder vorbei, die Lampen leuchteten wieder. Die einzige Spur des Stromausfalls war danach die defekte große Anzeigetafel in der Bahnhofshalle. Man solle auf Lautsprecherdurchsagen und die gedruckten Aushangfahrpläne achten, hieß es.

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Die Deutsche Bahn hat den Stromausfall bewusst simuliert. Aus Sicherheitsgründen habe man testen wollen, ob die Notversorgung korrekt einspringt. „Sicherheitsrelevante Dinge“ hätten ohne Probleme funktioniert, sie seien sozusagen mit großen Batterien „gepuffert“.

Nach etwa 15 Minuten sorgte ein Diesel-Aggregat für Strom

Das Licht im Fußgängertunnel und für den Bahnbetrieb notwendige Leitungen, etwa für Weichen und Ampeln, seien nicht betroffen gewesen. Nach etwa 15 Minuten sprang dann ein Diesel-Notstrom-Aggregat ein, um auch die Geschäfte in der Eingangshalle wieder mit Strom zu versorgen.

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