Strom sparen mit neuen Straßenleuchten

Konjunkturpaket II

DORTMUND Das Konjunkturpaket II bringt nicht nur die Sanierung städtischer Gebäude oder Flüsterasphalt auf den Weg, sondern hilft auch bei der energiesparenden Modernisierung von Straßenlaternen und beim nachträglichen Einbau von Schallschutzfenstern in Privathäusern.

von Von Gaby Kolle

, 28.10.2009, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit der Umrüstung von mehr als 400 Straßenlaternen will die Stadt 16.000 Euro an Stromkosten im Jahr sparen.

Mit der Umrüstung von mehr als 400 Straßenlaternen will die Stadt 16.000 Euro an Stromkosten im Jahr sparen.

Einen Rechtsanspruch gibt es nicht. Aus Lärmkarten kann entnommen werden, wie laut es – unterschieden nach Verursachern – in Dortmund ist. Wie für die Förderung der Schallschutzmaßnahmen gab der Verwaltungsvorstand am Dienstag auch grünes Licht für die energetische Erneuerung von mehr als 400 Straßenlaternen im gesamten Stadtgebiet. Eine Änderung der Förderrichtlinien des Konjunkturpakets II machte es möglich. Rund 40 Prozent elektrische Energie werden künftig eingespart, wenn neue Leuchten mit hocheffizienten Spiegeln und Leuchtmitteln die veraltete Technik ersetzen. Schwerpunkte sind: Münsterstraße, Stockumer Straße, Am Rombergpark und Hagener Straße. In allen Fällen bleiben die Lichtmaste stehen. Beispiel: An der Münsterstraße werden Kugelleuchten, die rund die Hälfte ihres Lichtes ungewünscht zum Himmel strahlen, durch Oberlichtlaternen wie im Brückstraßenviertel ersetzt.

Auch an vielen Anliegerstraßen werden einzelne Leuchten gewechselt. Die Kosten belaufen sich auf 270.000 €. 12,5 Prozent sind städtischer Eigenanteil, der dem Land ab 2012 über zehn Jahre verteilt erstattet werden muss. Gleichzeitig werden jährlich 16.000 € an Stromkosten gespart – und ein Ausstoß von gut 75 Tonnen CO2 vermieden.

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