Studie sieht wenig Stärken und viele Schwächen

09.10.2009, 18:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zu einem der Top-25-Standorte für Zukunftsbranchen wurde Dortmund erst vor wenigen Wochen in einer Studie des Prognos-Instituts gekürt. Jetzt gibt es in einer weiteren Städterangliste weniger gute Noten: Bei einer Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und der Wirtschaftswoche belegt Dortmund Platz 42 unter 50 untersuchten Großstädten.

"Viele Schwächen" und "wenig echte Stärken" attestieren die Analysten unserer Stadt. Wobei zwischen Status Quo und Entwicklungsperspektiven unterschieden wird. Im so genannten Niveau-Ranking kommt Dortmund auf Platz 40, beim Dynamik-Ranking, bei dem die Entwicklung der vergangenen fünf Jahre zu Grunde gelegt wird, immerhin auf den 35. Platz. Hier liegt Dortmund erstaunlicherweise sogar vor den hochgelobten Wachstumsmetropolen Stuttgart, Aachen oder Bonn. Revier-Nachbar Essen belegt hier den letzten Platz.

Negativ zu Buche schlagen für Dortmund in der Studie die weiterhin hohe Arbeitslosenquote und unterdurchschnittliche Bewertungen mit Blick auf öffentliche Sicherheit und Finanzen. Als Mangel wird auch der unverändert hohe Anteil von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss gewertet.

Positiv hervorgehoben werden der vergleichsweise moderate Gewerbesteuer-Hebesatz, der unterdurchschnittliche Anstieg der Arbeitslosengeld-II-Empfänger und der überdurchschnittliche Anstieg der Wirtschaftsleistung je Einwohner. Oli

Die kompletten Ranglisten und die Bewertungen unter

www.insm-wiwo

-staedteranking.de/

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