Corona-Virus: Nächste Mutation in Dortmund nachgewiesen

Covid-19

In Dortmund ist erstmals die südafrikanische Variante des Corona-Virus aufgetreten. Das gab Gesundheitsamtsleiter Frank Renken am Dienstag bekannt. Weitere Informationen lassen auf sich warten.

Dortmund

, 23.03.2021, 12:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine weitere Mutation des Coronavirus ist in Dortmund nachgewiesen worden.

Eine weitere Mutation des Coronavirus ist in Dortmund nachgewiesen worden. © picture alliance/dpa/Nanographics/apa

Neben dem britischen Corona-Virus ist nun auch die südafrikanische Variante B.1.351 in Dortmund angekommen. Mindestens ein Fall ist dem Gesundheitsamtsleiter Frank Renken bekannt, wie er bei der Pressekonferenz nach der Verwaltungsvorstandssitzung am Dienstag (23.3.) mitteilte.

Das Problem: Die Mutation verbreitet sich rasant. B.1.351 ist infektiöser als das ursprüngliche Virus. Gleichzeitig schützen die Impfstoffe Astrazeneca und Biontech/Pfizer nur bedingt gegen die Virus-Variante.

Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) weisen mehrere Studien darauf hin, „dass Menschen, die mit der ursprünglichen Variante infiziert waren oder einen auf dieser beruhenden Impfstoff erhalten haben, weniger gut vor einer Infektion mit B.1.351 geschützt sind“.

Gesundheitsamt will weiteres Vorgehen klären

Am Dienstagmittag hieß es, dass das Gesundheitsamt zu dem vorliegenden Fall recherchiere. Spätestens mit der Verkündung der aktuellen Corona-Fallzahlen am Dienstagnachmittag sollten weitere Informationen vorliegen.

Diese blieben am späten Dienstagnachmittag aus. Laut Stadt-Pressestelle war die Fallermittlung noch nicht abschließend geklärt. Nun sind für Mittwoch (24.3.) weitere Informationen zum weiteren Vorgehen im Umgang mit der neuen Virus-Variante angekündigt.

Die genaue Zahl an Fällen mit der südafrikanischen Variante in Deutschland wurde zuletzt Anfang März erhoben. Damals lag sie bei rund 700.

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