Tag des offenen Denkmals: In Huckarde ist nicht nur die Kokerei Hansa dabei

Denkmale

Dass die Kokerei Hansa ein Dortmunder Industriedenkmal ist, steht außer Frage. In Huckarde überstrahlt sie oft alles. Doch beim Tag des offenen Denkmals ist auch ein anderes Gebäude dabei.

Huckarde

, 31.08.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tag des offenen Denkmals: In Huckarde ist nicht nur die Kokerei Hansa dabei

Die Kokerei Hansa ist beim Tag des offenen Denkmals dabei. © Hochschule Mainz

Beim Tag des offenen Denkmals am 8. September (Sonntag) öffnen Tausende Denkmale ihre Türen. Im Stadtbezirk Huckarde ist die Kokerei Hansa mit dabei. 1928 erbaut ist sie die letzte erhaltene Großkokerei der 1920er-Jahre. Als Zentralkokerei war sie Teil eines Produktionsverbunds von Bergwerk, Kokerei und Hüttenwerk.

Im Jahr 1992 wurde sie stillgelegt und ist heute Standort der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. „Die Kokerei Hansa ist ein Ankerpunkt auf der Route der Industriekultur“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Das ist das Programm für den Tag

Am 8. September ist die Kokerei von 10 bis 18 Uhr geöffnet. An diesem Tag eröffnet auch die Ausstellung „Schwarzer Nebel – Weißer Rauch“. Von 11 bis 17 Uhr präsentiert zudem das Fritz-Henßler Berufskolleg Baudokumentationen und praktische Arbeitsergebnisse, von 14 bis 16 Uhr bietet die Gustav-Heinemann-Gesamtschule Kunst- und Kreativaktionen an.

Tag des offenen Denkmals: In Huckarde ist nicht nur die Kokerei Hansa dabei

Die katholische Kirche St. Urbanus punktet beim Tag des offenen Denkmals mit einem Mittelaltermarkt. © Stephan Schütze

Doch die Kokerei ist nicht die einzige Sehenswürdigkeit in Huckarde. Ebenfalls beim Tag des offenen Denkmals dabei ist die mittelalterliche St.-Urbanus-Kirche, die von 10 bis 18 Uhr geöffnet ist und die älteste erhaltene Glocke auf Dortmunder Stadtgebiet beherbergt. Ein Mittelaltermarkt und eine Ausstellung liturgischer Geräte warten am 8. September auf die Besucher.

Tag des offenen Denkmals

Das sind die Führungen

  • Die Kokerei Hansa, Emscherallee 11, bietet am 8. September zwei verschiedene Führungen an. Einerseits gibt es industriehistorische Führungen zum Denkmal und andererseits Führungen zur Industrienatur auf Hansa.
  • Die Zeiten für die industriehistorische Führung sind: 12, 13, 14, 15 und 16 Uhr.
  • Die Zeiten für die Industrienatur-Führung sind: 12.30, 13.30, 14.30 und 15.30 Uhr.
  • In der St.-Urbanus-Kirche, Marienstraße 9, gibt es ebenfalls Führungen.
  • Die Zeiten sind: 12, 14 und 16 Uhr.
  • Weitere Infos gibt es im Internet.
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