Tatort-Dreh mit Blick auf das BVB-Stadion

Neuer Fall "Tollwut"

Das Stadion Rote Erde war am Montag Drehort für den neuen Dortmunder Tatort. Um Fußball geht's im neuen Fall allerdings nicht, sondern um einen Häftling, der an den Folgen einer Tollwutinfektion stirbt. In Dortmund wurde dieses Mal nur eine Szene gedreht. Wir waren dabei und liefern die Bilder vom Set.

DORTMUND

, 13.03.2017, 16:13 Uhr / Lesedauer: 3 min
Tatort-Dreh mit Blick auf das BVB-Stadion

Eindrücke vom Tatort-Set.

Der Fall: 

Ein Häftling, der Doppel-Mörder Michael Strecker, ist an den Folgen einer Tollwutinfektion gestorben, die er sich im Gefängnis zugezogen haben muss. Die Ermittlungen in der JVA gestalten sich alles andere als einfach, zumal die Kommissare Peter Faber (Jörg Hartmann), Martina Bönisch (Anna Schudt) und Nora Dalay (Aylin Tezel) erstmals nur zu dritt ermitteln - Daniel Kossik (Stefan Konarske) ist nicht mehr dabei.

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Hier ermittelt das Tatort-Team beim BVB

Im Schatten des Signal Iduna Parks sind am Montag die Dreharbeiten zur elften Tatort-Folge aus Dortmund fortgesetzt worden. Erstmals ohne Daniel Kossik (Stefan Konarske) ermittelt das Tatort-Team diesmal in einer JVA.
13.03.2017
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Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
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Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
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Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
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Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
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Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
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Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
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Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze
Eindrücke vom Tatort-Set.© Foto: Stephan Schütze

 

Normalerweise wird der Tollwut-Erreger über den Speichel von Tieren übertragen. Die JVA-Leiterin Angelika Zerrer (Ulrike Krumbiegel) ist alarmiert. Wenn sich die Todesursache herumspricht, würde sich unter den 600 Inhaftierten schnell die Angst vor Ansteckungen breitmachen. Bei ihren Ermittlungen treffen die Dortmunder Kommissare auf ihren alten Weggefährten Jonas Zander (Thomas Arnold). Der ehemalige Rechtsmediziner ist jetzt als Gefängnisarzt tätig und weiß: Strecker war vor einigen Wochen im Knast in eine Messerstecherei verwickelt.

Und dann ist da auch noch der Serienmörder Markus Graf (Florian Bartholomäi). Er wurde kürzlich in die JVA nach Dortmund verlegt. Kommissar Faber ist überzeugt, dass Graf auch seine Frau und seine Tochter auf dem Gewissen hat, die bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen waren. Könnte Graf nun auch als Drahtzieher hinter den Ereignissen in der JVA stecken? Diese Vermutung ihres Chefs geht Kommissarin Nora Dalay dann doch zu weit...

Das Drehbuch kommt zum achten Mal von Jürgen Werner. Dror Zahavi führt Regie. 

Die Dreharbeiten:

Die Dreharbeiten haben bereits am 27. Februar begonnen. Die ersten zwei Wochen hat das Team in einer stillgelegten JVA in Magdeburg gedreht, dem Hauptdrehort bei diesem Fall.

In Dortmund ist das Team dieses Mal nur zwei Tage zu Gast. Am Montag und Dienstag. Am Montag wurde eine Szene im Stadion Rote Erde, mit Blick auf den Signal Iduna Park gedreht. Es ist das erste Mal, dass der Tatort zumindest in Stadionnähe spielt und gedreht wird. Fußball oder der BVB sind allerdings kein Thema. In der Szene treffen sich die drei Ermittler mit Jonas Zander, dem ehemaligen Rechtsmediziner und jetzt Gefängnisarzt, im Biergarten des Stadions Rote Erde um sich mit ihm auszutauschen über den aktuellen Fall. 

Am Dienstag nimmt das Team dann noch Stadtbilder auf - also einige Szenen, zum Beispiel vom U-Turm und dem Borsigplatz, die zwischendurch eingeblendet werden. Danach geht's mit den Dreharbeiten in Köln weiter.

Der Ausstieg von Stefan Konarske:

Ob es einen Nachfolger für Stefan Konarske - und damit im Film für Daniel Kossik - geben wird, lassen alle Beteiligten noch offen. Die Drehbuchautoren würden an dem Thema arbeiten.

In "Tollwut" jedenfalls ist das Dortmunder Team nur zu dritt. "Es gibt eine Lücke", sagt Schauspielerin Aylin Tezel. Und weiter über ihre Rolle: "Das wird am stärksten bei Nora deutlich. Daniel fehlt ihr." 

Peter Faber hingegen, sagt Jörg Hartmann, der kein gutes Verhältnis zu Kossik hatte, versuche sein Team zusammenzuhalten. "Denn es droht, komplett auseinanderzubrechen". Es sei für alle sehr anders, ohne Kossik weiterzuarbeiten, sagt Anna Schudt. "Wir müssen uns als Team neu eingrooven." Sie erzählt, dass Stefan Konarske auch am Set sehr fehle. "Es ist viel stiller."

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Das sagen die Schauspieler zum Fall:

Abgesehen von dem Fehlen des Kollegen Kossik gehe es dieses Mal weniger um Privates, erzählt Jörg Hartmann. "Es geht vor allem um den Fall." Der, sagt Anna Schudt, sei "sehr wuselig. Denn dieses Mal wurde niemand erschlagen, erstochen oder erschossen, sondern von einem Virus getötet. "Das ist nicht so greifbar", sagt Schudt. Und weiter: "Wir sind innerlich auch noch sehr beschäftigt mit dem Fall davor." Im zehnten Fall "Sturm", der noch nicht ausgestrahlt wurde, hat es das Team mit einem doppelten Polizistenmord und einem flüchtigen Terroristen zu tun. 

Der Sendetermin:

Wann "Tollwut" ausgestrahlt wird, steht noch nicht fest. Der elfte Fall werde frühestens Ende des Jahres zu sehen sein, heißt es vom WDR-Team. 

Ostermontag (17. April) wird zunächst mit vier Monaten Verspätung der zehnte Dortmund-Tatort „Sturm“ ausgestrahlt, der nach dem Terroranschlag in Berlin zwei Mal verschoben worden war.

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