Testphase: H-Bahn fährt bald auch samstags

TU Dortmund

Der Beschluss steht: Trotz der Proteste der Anwohner soll die H-Bahn zwischen Eichlinghofen und der S-Bahn-Haltestelle Universität nun auch samstags hin- und herfahren - zumindest testweise. Wir verraten, wann das Experiment beginnt.

EICHLINGHOFEN

, 07.04.2016, 11:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trotz Beschwerden der Anwohner soll die H-Bahn ab September testweise zwischen Eichlingshofen und der S-Bahn-Haltestelle Universität pendeln.

Trotz Beschwerden der Anwohner soll die H-Bahn ab September testweise zwischen Eichlingshofen und der S-Bahn-Haltestelle Universität pendeln.

Die Dortmunder Stadtwerke (DSW21) will die H-Bahn im Herbst testweise fahren lassen. Das ist Ergebnis der jüngsten Sitzung der DSW21-Aufsichtsräte. Das "Projekt H-Bahn" werde von den Stadtwerken "eher mit spitzen Fingern" angefasst, sagen einige von ihnen.

Dennoch: Auf Drängen von Aufsichtsratsmitglied Norbert Schilff (SPD) und dem Hombrucher Bezirksbürgermeister Hans Semmler (CDU) hat sich die DSW21 für eine drei Monate lange Testphase entschieden. Von September bis November sollen die Kabinen samstags im 15-Minuten-Takt zwischen Eichlinghofen und der S-Bahn-Haltestelle Universität pendeln. DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung sprach von einer Betriebszeit von 10.30 bis 18 Uhr. Das sei aber nicht in Stein gemeißelt, sagt Jung auf Nachfrage. Er reagierte damit auf Kritik von Schilff, der sich einen früheren Beginn wünscht. "Wir werden den Probebetrieb genau verfolgen und auswerten", sagte Jung.

H-Bahn kostet jährlich 40.000 Euro

Nach grober Rechnung soll der Samstags-Betrieb jährlich etwa 40.000 Euro kosten. Im Falle eines Regelbetriebs will Jung Universität, FH und Studentenwerk ins Boot holen, die sich bereits jetzt finanziell beteiligen. Im Juni soll die Testphase in der Hombrucher Bezirksvertretung diskutiert werden. Und weil Schilff die Vorbehalte der DSW21 kenne, wolle er gern dabei sein, sagte er. Auch auf die Anwohner entlang der H-Bahn-Trasse will er zugehen: "Ich will mich selber von der Lautstärke überzeugen."

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