Alarmstufe Rot

Theater Dortmund schlägt deutlich sichtbar Alarm – darum ging es

Das Theater in Dortmund leuchtete am Montagnachmittag (2. November) mit einer klaren Botschaft auf. Damit wollte die Kulturstätte auf einen aktuellen Missstand hinweisen.
An Dortmunds Theater leuchtete am Montag eine klare Botschaft. © Bastian Pietsch

Manch einer wird sich gewundert haben, als er Montag (2. November) am Dortmunder Theater vorbeilief. Mit weißen Buchstaben auf rotem Untergrund war dort der Hashtag „Alarmstufe Rot“ deutlich zu sehen. Doch ein Feuer oder ein anderer Zwischenfall war nicht der Auslöser für die Aufschrift.

Der Hintergrund liegt ganz wo anders: Mit der Botschaft will das Theater auf die Probleme der Veranstaltungsbranche hinweisen. Wegen der neuen Corona-Beschlüsse müssen ab dem 2. November alle Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen, schließen. Dazu gehört auch das Theater Dortmund.

Stille soll in den sozialen Medien gezeigt werden

Unter dem Hashtag „#alarmstuferot“ hat sich nun ein Bündnis aus Initiativen und Verbände der deutschen Veranstaltungswirtschaft zusammengetan. Mit verschiedenen Aktionen wie Demonstrationen oder Botschaften an Kulturstätten soll Aufmerksamkeit von Regierung und Öffentlichkeit für die Not der Branche gewonnen werden. So demonstrierten am vergangenen Mittwoch (28. Oktober) tausende Künstler und Veranstalter in Berlin.

Das Bündnis hat zudem auf Initiative der Münchner Philharmoniker unter dem Hashtag #SangUndKlanglos“ aufgerufen, Videos, Livestreams und Beiträge zu veröffentlichen, die individuell dargestellte Stille zeigen.

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