Kann ein Überwachungs-Video bei der Klärung des tragischen Paraglider-Unfalls helfen?

Tödlicher Unfall

Am Wochenende (29.2./1.3.) ist ein Paraglider auf dem Deusenberg tödlich verunglückt. Zehn Tage später steckt die Staatsanwaltschaft noch mitten in ihren Ermittlungen.

Deusen

, 12.03.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf dem Deusenberg ist ein Paraglider tödlich verunglückt.

Auf dem Deusenberg ist ein Paraglider tödlich verunglückt. © (A) Beate Dönnewald

Ein Paraglider (41) ist am vorletzten Wochenende (29.2./1.3.) tödlich verunglückt. Der tragische Unfall ereignete sich auf dem Deusenberg, wie die Dortmunder Polizei am Freitag (6.3.) bestätigte.

Eine Spaziergängerin mit Hund hatte den leblosen Körper am Morgen des 1. März gefunden. Der Tote lag an einer für Spaziergänger nicht einsehbaren Stelle, der Hund machte seine Besitzerin darauf aufmerksam. Nur so konnte der verunglückte Paraglider zeitnah nach dem Unfall gefunden und geborgen werden.

Aus welcher Richtung der Paraglider kam und wie es zu dem Unfall kommen konnte, bleibt auch gut zehn Tage nach dem Unglück unklar. Weder die Unfallursache noch der -hergang seien rekonstruierbar, teilt die Staatsanwaltschaft mit.

Hoffnung auf Überwachungs-Video wurde enttäuscht

„Wir können nur spekulieren, wie es zu dem Unfall kam“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch (11.3.). Zunächst habe es die Hoffnung gegeben, dass die Überwachungs-Kamera einer angrenzenden Firma oder des EDG-Recyclinghofes den Unfall aufgenommen hat.

„Dann hätte man anhand dessen vielleicht nachvollziehen können, was passiert ist“, sagt der Sprecher. Allerdings sei auf dem Video nichts von dem tragischen Unfall zu sehen gewesen.

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