Trotz Krise: Deutsche Bank Dortmund wächst

DORTMUND Trotz aller Turbulenzen im schwierigen Fahrwasser: Aus dem Jahr 2008 ist die Deutsche Bank Dortmund mit einem soliden Geschäftsergebnis herausgegangen. Das beteuern zumindest Ralf Strothmann (Bereich Privat- und Geschäftskunden), Andreas Sengpiel (Firmenkunden) und Peter Frommert (Vermögende).

von Von Ulrike Böhm-Heffels

, 04.03.2009, 17:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trotz Krise: Deutsche Bank Dortmund wächst

Sie gehören zu den beliebtesten Ziele der Wirtschaftsspionage: Große Banken wie die Deutsche Bank.

In Dortmund konnte die Bank über 1300 Neukunden gewinnen und betreut nun 69.000 Kunden, 3,5 % mehr als 2007. Das Geschäftsvolumen vor Ort lag bei rund 1,4 Milliarden Euro. Allein die Festzins-Spar-Kunden legten 123 Mio. Euro neu an. Das Einlagevolumen stieg um 17,1 % auf 486 Mio. Euro. Und die Kredite umfassen 382 Mio. Euro. Das Bausparen erlebt eine Renaissance. Vor Ort wurde die Zahl der abgeschlossenen Bausparverträge um 86,5 % gesteigert.

„Eine Kreditklemme gibt es bei uns nicht“, betont Strothmann. Die Botschaft soll auch der heimische Mittelstand vernehmen. Andreas Sengpiel beackert den Bereich Firmenkunden. In Dortmund und der Region Westfalen sind dies rund 10.900 Mittelständler. Das Kreditvolumen lag bei rund 2,1 Milliarden Euro. Extremer Beratungsbedarf besteht in Unternehmen, in denen die Nachfolge noch nicht geregelt ist. Bei etwa 20 in den letzten zwei Jahren war dies der Fall. Peter Frommert kümmert sich um Kunden mit mindestens siebenstelligem Vermögen. In der Region konnten 100 Millionen Euro dazu gewonnen werden. Das Einlagevolumen beträgt ca. 2 Milliarden Euro.

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