Trotz mehr Verkehr in der City: Der Ostwall ist weiterhin einspurig

mlzSperrung gegen Raser

Seit einem Monat ist der Ostwall in Fahrtrichtung Norden einspurig. Als weniger Verkehr unterwegs war, sollten Raser behindert werden. Jetzt sind wieder mehr Autos auf den Straßen zu sehen.

Dortmund

, 28.04.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der normalerweise dreispurige Ostwall ist seit Ende März in Richtung Norden auf eine Fahrspur begrenzt. Weil als Folge von Kontaktverbot und Geschäftsschließungen deutlich weniger Autos auf dem Wall unterwegs waren, nutzten Raser den Platz für ihre Rennen.

Seit der vergangenen Woche haben viele Läden wieder geöffnet, am Montag (27.4.) haben auch einige große Kundenmagneten wieder die Türen geöffnet. Damit ist auch wieder mehr Verkehr unterwegs. Polizei-Sprecherin Nina Kupferschmidt sagt aber auf Anfrage, der Polizei sei kein problematischer Rückstau durch die Ostwall-Sperrung bekannt.

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„Die Beschwerden in diesem Bereich sind zurückgegangen“, so Kupferschmidt: „Es ist festzustellen, dass die Maßnahmen bisher greifen.“ Gelegentlich komme es sicherlich zu „kurzfristigen Wartesituationen“, etwa wenn eine Fußgängerampel bedient wird. Doch das behindere den Verkehr nicht nennenswert.

„Bis dato war die Verkehrssituation unauffällig“

„Wir beobachten die Verkehrssituation vor Ort sehr genau, ebenso erfolgt die Beobachtung des Verkehrsgeschehens täglich mehrfach auch durch die Polizei“, heißt es von der Stadtverwaltung. „Bis dato war die Verkehrssituation unauffällig“, so Sprecher Maximilian Löchter.

Geplante Änderungen an der Situation sind beiden Pressesprechern nicht bekannt. Damit bleibt der äußere Ostwall-Ring bis auf Weiteres einspurig.

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