Eine Patientin macht Riechtraining mit einem HNO-Arzt.
Einer von 20 Corona-Infizierten hat nach seiner Erkrankung noch länger mit Störungen des Geruchs- oder Geschmackssinns zu kämpfen. In der Long-Covid-Ambulanz des Klinikums Westfalen wurden solche Langzeitbeschwerden fachübergreifend behandelt. © dpa (Symbolbild)
Dortmunder Krankenhaus

Trotz Warteliste: Dortmunds einzige Long-Covid-Ambulanz musste schließen

Nach der Corona-Infektion leiden manche Erkrankte unter Long Covid. Das Klinikum Westfalen eröffnete in Dortmund eine Long-Covid-Ambulanz. Die Warteliste ist lang. Trotzdem kam das Aus.

Der Bedarf war groß; denn viele Menschen klagten nach überstandener Corona-Infektion über anhaltende Nachwirkungen wie Geschmacksverlust oder Lungenbeschwerden. Und selbst nach milden Krankheitsverläufen blieben bei manchen eigentlich Genesenen als Langzeitfolgen Depressionen, Ängste, Gedächtnisprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen und Müdigkeit zurück – Beschwerden, die Alltagsaktivitäten und die berufliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Mögliche Anzeichen für Long Covid.

Das Ende nach nur einem Jahr

Vorhandene Patienten zu Ende behandelt

Erkenntnisse und Daten fallen künftig weg

Über die Autorin
Redakteurin
Stellvertretende Leiterin der Dortmunder Stadtredaktion - Seit April 1983 Redakteurin in der Dortmunder Stadtredaktion der Ruhr Nachrichten. Dort zuständig unter anderem für Kommunalpolitik. 1981 Magisterabschluss an der Universität Bochum (Anglistik, Amerikanistik, Romanistik).
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