TU-Chefin Gather landet auf Platz 27 von 43

Bundesweites Rektoren-Ranking

Unter Deutschlands besten Hochschul-Rektoren belegt die Leiterin der TU Dortmund nur einen Platz im hinteren Mittelfeld. Prof. Ursula Gather kam bei der Wahl zum "Rektor 2015" des Deutschen Hochschulverbandes auf Platz 27 von 43.

DORTMUND

, 21.03.2015, 02:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
TU-Rektorin bei einer Erstsemester-Einführung im Signal Iduna Park.

TU-Rektorin bei einer Erstsemester-Einführung im Signal Iduna Park.

An der Befragung des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) nahmen 71 von 300 Dortmunder TU-Professoren teil. Abstimmen konnten nur Mitglieder im DHV, einer Interessenvertretung von Wissenschaftlern. Wie viele Dortmunder DHV-Mitglied sind, war nicht zu erfahren. Bei der bundesweiten Wahl des Rektors des Jahres 2015 kam Prof. Gather auf Platz 27. Die Liste reichte bis Platz 43. In der eigenen Hochschule hat Prof. Gather nicht nur Fans. 

Prof. Gather, selbst Statistikerin, will das Ranking nicht kommentieren, lässt sie über die TU-Pressestelle mitteilen.

Gather hat sich in allen Bereichen verbessert

Die Dortmunder Hochschullehrer bewerteten ihre Rektorin nach fünf Eigenschaften, die sie aus elf auswählen konnten und die ihnen besonders wichtig erscheinen. Ganz oben standen für sie Führungskompetenz, Respekt für die Unterschiedlichkeit der Wissenschaftskulturen, Kenntnis des Universitätsbetriebes, visionäre Kraft und Kommunikationsfähigkeit.

„Prof. Gather hat sich in allen Bereichen verbessert“, erläuterte auf Nachfrage Prof. Georg Rudinger, einer der beiden Verfasser des Rankings, vom Zentrum für Evaluation und Methoden (ZEM) in Bonn. Weil sich aber auch viele andere Amtskollegen verbessert haben, rutschte sie dennoch von Platz 24 im Jahr 2014 auf jetzt 27.

Ärger um letztes Ranking

Bei der letzten Berichterstattung über das Ranking vor zwei Jahren, als sie nur im letzten Drittel von 42 Plätzen landete, kamen wenige Tage später Solidaritätsschreiben aus der Stadtgesellschaft und den Hochschulgremien, die der Rektorin nur beste Arbeit attestierten. Eine Minderheit von Hochschullehrern habe die anonyme DHV-Befragung dazu genutzt, der TU-Leitung schlechte Noten zu geben, hieß es. 

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