TU Dortmund erhöht Belohnung für Hinweise auf Handgranaten-Attrappe

Hörsaal wurde evakuiert

Wegen einer zwischen den Stuhlreihen steckenden Handgranate musste am 21. November ein Hörsaal der TU Dortmund geräumt werden. Die Granate erwies sich als funktionsuntüchtig, der Schock war trotzdem groß. So groß, dass die TU jetzt die Belohnung für Hinweise auf den Täter deutlich erhöht hat.

DORTMUND

30.11.2017, 15:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die täuschend echte Handgranaten-Attrappe wurde am Dienstag in einem Hörsaal an der TU Dortmund gefunden.

Die täuschend echte Handgranaten-Attrappe wurde am Dienstag in einem Hörsaal an der TU Dortmund gefunden. © TU Dortmund

1300 Euro statt zunächst 750 Euro zahlt die TU Dortmund für sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall oder zum Täter.

Der Hörsaal in einem Universitätsgebäude an der Emil-Figge-Straße 50 musste evakuiert werden, nachdem die Handgranaten-Attrappe gefunden worden war. Die Polizei rückte an, ein Entschärfer musste nach der Inspektion durch den Einsatzleiter nicht bestellt werden.

Erst ein Hinweis eingegangen

Bislang konnte das Justitiariat der TU erst einen Hinweis an die Polizei weiterleiten, wie Sprecherin Eva Prost erklärt. Auch die Polizei ist bei der Suche nach dem Täter noch nicht weitergekommen. Mit der höheren Belohnung hofft die Hochschulleitung nun doch noch auf einen entscheidenden Hinweis aus der Studentenschaft.

Die TU bittet um besondere Aufmerksamkeit bei verdächtigen Gegenständen und verlassenen Gepäckstücken. Eine Belohnung wie in diesem Fall wird an der TU nur äußerst selten eingesetzt, zuletzt im Zusammenhang mit einer Hörsaalbesetzung.

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