Turnhalle des Balou kann Dank 50.000-Euro-Spende starten

Hörder Straße

Mit 50.000 Euro schlägt die Renovierung des Daches der Holzhalle des Balou zubuche. Geld, das der Verein dringend benötigt. Eine Stiftung stellt nun die Finanzierung des Vorhabens sicher.

Brackel

, 04.08.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Dach der Holzhalle kann renoviert werden.

Das Dach der Holzhalle kann renoviert werden. © Karin Gehrmann/DSD

Schon seit einigen Monaten bemüht sich der Kulturverein Balou um die Sanierung des Holzhallendachs der Turnhalle an der Hörder Straße 29 in Brackel. Jetzt steht die Finanzierung der historischen Konstruktion.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützt das Vorhaben mit 50.000 Euro. Durch diese Spende soll die Konstruktion repariert, das Dach neu eingedeckt und die Gauben wiederhergestellt werden.

Halle wurde als Fertigbau errichtet

Die Stadt Dortmund ließ die Halle 1922 als Fertigbau errichten. Die als Doecker-System bekannte Konstruktion stammt ursprünglich aus dem Ersten Weltkrieg. Dort wurden mobile Militärbaracken und Feldlazarette nach diesem Bauschema errichtet und eingesetzt.

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Neben dem Dach sollen auch die Fenster der Halle erneuert werden. Die Gesamtkosten für Dach und Fenster belaufen sich auf rund 150.000 Euro. Der Besitzer der Halle, der Verein Takemusu Aikido Dortmund, hatte im Vorfeld betont, den Großteil der Kosten selbst tragen zu wollen.

Geld stammt aus verschiedenen Quellen

Das Geld, das die DSD für die 23,39 Meter mal 7,55 Meter lange Halle zur Verfügung stellt, stammt aus Spenden, Einnahmen einer Treuhandstiftung sowie Einnahmen aus der Lotterie Glücksspirale. Die Reparatur des Hallendaches ist eines von 470 Projekten, das die DSD finanziell fördert.

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