U-Streit geht in neue Runde

DORTMUND Die Diskussion um das Dortmunder U wächst sich zum persönlichen Zwist zwischen CDU-Fraktionschef Frank Hengstenberg (1. Foto) und Stadtdirektor Ullrich Sierau (2. Foto) aus.

von Von Oliver Volmerich

, 22.01.2008, 18:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Frank Hengstenberg teilt im Streit um den U-Turm kräftig gegen Stadtdirektor Ullrich Sierau aus.

Frank Hengstenberg teilt im Streit um den U-Turm kräftig gegen Stadtdirektor Ullrich Sierau aus.

Letzterer hatte sich am Montag verwundert darüber gezeigt, dass die CDU die Entwicklung rund um den U-Turm als ihren Erfolg reklamiert (wir berichteten). Was gestern wiederum Hengstenberg mit vehementen Worten konterte. Er sprach von „Unverschämtheiten“, „Realitätsverlust“ und „billiger Profilneurose eines leitenden Angestellten“.

Hengstenberg ist u.a. weiter überzeugt, dass die Straßenbahnfahrt der CDU mit Minister Oliver Wittke dazu geführt habe, dass das Land Fördermittel für den gesamten Bereich der Rheinischen Straße zur Verfügung stellt. „Förderanträge schreiben ist das eine, Überzeugungsarbeit vor Ort zu leisten das andere“, so Hengstenberg. Auch die Verkleinerung der Museumspläne im U sei ein Erfolg der CDU.

Anträge liegen vor

Auf einem Missverständnis beruht offenbar die Aussage Hengstenbergs, dass Regierungspräsident Diegel keinen Antrag der Stadt auf Genehmigung eines vorzeitigen Baubeginns am U-Turm vorliegen habe. Der vorgezogene Baustart sei in der Tat, wie von Sierau versichert wurde, schon vor Monaten beantragt worden. Die Bezirksregierung habe den Antrag an die Staatskanzlei in Düsseldorf weitergeleitet, erklärte der Sprecher der Bezirksregierung, Jörg A. Linden, auf RN-Anfrage.

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