Mehr als 100 Kilo Co² im Jahr weniger: Grundschüler pflanzen neue Bäume

Umweltschutz

Jeder Baum zählt: Die Schülerinnen und Schüler der Höchstener Grundschule pflanzen nicht nur neue Bäume. Sie unterstützen auch eine bekannte Umwelt-Bewegung.

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, 14.10.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mehr als 100 Kilo Co² im Jahr weniger: Grundschüler pflanzen neue Bäume

Die Zweitklässler pflanzen einen Apfelbaum hinter ihrer Grundschule. © Jörg Bauerfeld

Zwei Apfel-, zwei Pflaumen-, zwei Kirsch- und zwei Birnbäume. Dazu noch ein Lebkuchenbaum. Auf der kleinen Rasenfläche hinter der Höchstener Grundschule wird es langsam eng.

Die Idee kam von Heike Kraft, die an der Schule die Arbeitsgruppe Umwelt leitet. Sie hörte von der Aktion „Einheitsbuddeln“ bei der am besten jeder Mensch in Deutschland einen Baum zum Tag der Deutschen Einheit pflanzen sollte. Und daher griffen die Schülerinnen und Schüler der Höchstener Grundschule zum Schüppchen und pflanzten Bäume.

Pflanzlöcher wurden vom Tiefbauamt vorbereitet

Die Löcher wurden zuvor von Mitarbeitern des Tiefbauamtes ausgehoben, die Schüler sorgten dann für den Rest. Dazu muss man wissen, dass der Umweltschutz an der Höchstener Grundschule eh einen sehr großen Stellenwert hat, das machte Konrektorin Marlen Mies deutlich. Und da das die Schülerinnen und Schüler verinnerlicht haben, nehmen sie auch an den Friday-for-Future-Demos teil.

„Wir sind da nicht als Schule gesammelt hingegangen, aber zahlreiche Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern und auch Kollegen nehmen daran teil“, sagt Marlen Mies.

Natürlich nicht zu den Schulzeiten, sondern in der Freizeit. „Das passte mit dem Unterrichtsende bislang immer wunderbar“, sagt Marlen Mies. „Vielleicht müssen wir uns auch noch einmal etwas für den Schulhof überlegen“, sagt Heike Kraft.

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