Übers TV Essen bestellen

Die Barrierefreiheit ist es nicht allein, die künftig bei der Dogewo21 eine besonders seniorengerechte Wohnung ausmachen soll.

28.01.2008, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das gemeinsam mit der städtischen Seniorenheim gGmbH (SHDO) eingerichtete serviceorientierte Netzwerk für Senioren bietet als Grundleistung fürs Alter neben der Erreichbarkeit rund um die Uhr wichtige Informationen, Beratung und Anregungen an, organisiert und vermittelt Dienst-und Serviceleistungen und unterstützt gemeinschaftliche Angebote und Aktionen zur Nachbarschaftshilfe. Alles kostenlos. Ergänzend wird es einen umfangreichen Katalog mit Wahlleistungen geben, aus dem man - gegen Bezahlung - passgenau und flexibel wählen kann. Dazu gehören der Mahlzeitenservice, entweder als Essen auf Rädern oder als gemeinsamer Mittagstisch, hauswirtschaftliche Hilfen, einfache haushaltstechnische Arbeiten, ein Notrufsystem, Hilfen bei Pflegebedürftigkeit und therapeutische Versorgung. Die Dienste selbst sollen über die SHDO oder von ausgewählten Dienstleistungsunternehmen erbracht werden.

Ein so genanntes Bewohnerportal, das über den Fernseher läuft und per Fernbedienung gesteuert wird, garantiert den Kontakt zu den Dienstleistern, z. B. zur Essensbestellung, und zur Außenwelt. "Die Technik soll aber den persönlichen Kontakt nicht ersetzen", unterstreicht Dogewo-Prokurist Bernd Wortmeyer. Auch die Überwachung der Vitalwerte übers TV sind Zukunftsmusik.

Ende nächsten Jahres wird voraussichtlich die erste Wohnung im Netzwerk bezogen. Leerstehende Wohnungen am Burgring 4-6 werden nach und nach entsprechend ausgestattet. Nehmen die Mieter das Angebot an, kann es in den anderen Stadtteilen kopiert werden, kündigt Dogewo21-Geschäftsführer Klaus Graniki an. Als nächstes haben Dogewo und Seniorenheime die Nordstadt ins Auge gefasst. ko

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