Unternehmen sollen ihre Internetseiten pflegen

Materna

Bei Materna gehören Internet und soziale Netzwerke zum täglichen Handwerkszeug. Es ist immerhin auch eines der führenden Unternehmen im Bereich Informationstechnologie und Telekommunikation. Materna ist bei Twitter, Facebook, Xing, LinkedIn, Wikipedia, WordPress und Youtube vertreten. Und es betreut Auftritte von Kunden in den sozialen Netzwerken.

DORTMUND

von Von Bettina Kiwitt

, 16.10.2011, 16:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

In den Richtlinien heißt es zum Beispiel: „Wir sind für die von uns erstellten Inhalte in sozialen Medien selbst verantwortlich. Jeden Beitrag wägen wir sorgfältig ab und veröffentlichen ihn überlegt ... Wenn wir uns in sozialen Medien engagieren, kommunizieren wir regelmäßig und reagieren auf Kommentare, Fragen und Kritik.“

Privat dürfen die Mitarbeiter das Internet nicht nutzen, es sei denn, sie haben eine Einzelerlaubnis. Aber Wolff ist auch klar, dass die große Mehrheit der Mitarbeiter vor internetfähigen Computern sitzt und die Übergänge zwischen Beruflichem und Privatem heutzutage immer fließender werden.

Wolff legt Unternehmen, die in den sozialen Netzwerke unterwegs sind, dringend ans Herz, ihre Seiten zu pflegen, sie mehrmals täglich zu kontrollieren. Sonst könne „ruckzuck was im Raum stehen“. Vorsicht sei auch angesagt im Umgang mit Kundendaten, zum Beispiel bei Xing. Diese Kontakte sollte man nicht öffentlich anzeigen, sonst könnte ein Mitbewerber versuchen, Kunden abzuwerben.

In Zukunft werde Materna die Kunden verstärkt dabei unterstützen, dass sie überhaupt erfahren, wo überall im Internet über sie kommuniziert wird, so Wolff. Wenn Dienstleistungen oder Produkte auf den unterschiedlichen Plattformen negativ bewertet werden, müssten die Firmen darauf schnell reagieren.

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