Dortmunder IHK-Vizepräsident Joachim Punge ist nach kurzer Krankheit verstorben

Nachruf

Joachim Punge war Unternehmer, zudem in vielen Verbänden aktiv, und er engagierte sich sozial in Dortmund. Nach kurzer Krankheit ist er nun im Alter von 68 Jahren verstorben.

Dortmund

30.03.2019, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Dortmunder Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Joachim Punge, Mitbegründer der Kanzlei Audalis, ist nach kurzer Krankheit im Alter von 68 Jahren verstorben.

Der Dortmunder Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Joachim Punge, Mitbegründer der Kanzlei Audalis, ist nach kurzer Krankheit im Alter von 68 Jahren verstorben. © Audalis

Der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Joachim Punge, Mitbegründer der Kanzlei Audalis, ist am Montag (25. 3.) nach kurzer Krankheit im Alter von 68 Jahren verstorben. Vielen Dortmundern war Punge durch sein außergewöhnliches Engagement in zahlreichen Verbänden und Vereinen bekannt.

Er erhielt das Bundesverdienstkreuz am Bande

Er war nicht nur Vizepräsident der IHK zu Dortmund, Präsident des Westfälischen Industrieklubs, Vorsitzender der Gesellschaft für Westfälische Wirtschaftsgeschichte und aktives Mitglied der Familienunternehmer ASU. Er brachte sich auch sozial in Dortmund als Kuratoriumsmitglied der Caritas-Gemeinschafts-Stiftung und Beiratsmitglied der Tafel ein. Für sein außergewöhnliches Engagement erhielt Joachim Punge 2010 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

„Es ist genau dieses Vollblut-Engagement, das Joachim Punge als Mensch ausgezeichnet hat“, beschreibt ihn Audalis-Partner und Weggefährte Dr. Michael Kohler, „wenn er etwas machen wollte, hat er es auch angepackt – und nicht lange darüber geredet.“ Er sei ein leidenschaftlicher Gefühlsmensch gewesen, der in Diskussionen auch mal laut werden konnte. Er sei aber stets fair geblieben und habe immer ein offenes Ohr für Mitarbeiter und Mandanten gehabt.

Die schönen Seiten des Lebens erkundete er auf Reisen

Stark in der Sache, herzlich und offen im Umgang – so behält auch Audalis-Partnerin Elke Niermann den Verstorbenen in Erinnerung. Die schönen Seiten des Lebens erkundete er mit seiner Familie unter anderem auf vielen Reisen. „Er war ein Weltenbummler, aber in Dortmund zuhause“, sagt Elke Niermann. Der Stadt sei er stets tief verbunden gewesen. Sein unermüdliches Engagement werde fehlen – in der Kanzlei ebenso wie in vielen Vereinen und Verbänden.

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