Maske abnehmen? Auch bei über 30 Grad im Klassenraum ist das offiziell nicht gestattet. © dpa
Maskenpflicht

Unterricht mit Maske bei 33 Grad? Schulen aus Dortmund geben hitzefrei

Zu heiß für Unterricht – erst recht, wenn dabei noch eine Maske getragen werden muss: Mehrere Schulen aus Dortmund schicken Kinder und Jugendliche am Donnerstag früher nach Hause.

Was tun, wenn‘s heiß wird in den Klassenzimmern? Hitzefrei geben oder nicht? Bei diesen Überlegungen haben die Schulleiter in Dortmund aktuell einen weiteren Faktor zu berücksichtigen.

Denn während des Unterrichts müssen Kinder, Jugendliche und Lehrer Masken tragen. Und einige Schulen in Dortmund sind am Donnerstag zu dem Schluss gekommen: Gerade deswegen gibt es hitzefrei.

Dazu gehörten Grundschulen wie die Peter-Vischer-Schule ebenso wie weiterführende Schulen, etwa das Leibniz- und das Helene-Lange-Gymnasium. Andere Schulleiter indes kamen zum Schluss: kein hitzefrei.

Andere Möglichkeit: nach draußen in den Schatten

So Jutta Portugall, die Leiterin der Lieberfeld-Grundschule in Wellinghofen und Sprecherin der Grundschulen in Dortmund. An solch heißen Tagen „gucken wir manchmal, wo die kühleren Räume sind oder ob wir nach draußen in den Schatten gehen können, wo es etwas kühler ist.“

Hitzefrei darf es geben, wenn die Temperatur in den Unterrichtsräumen auf über 27 Grad steigt. Gerade, wenn es um jüngere Schüler geht, gilt: Die Betreuung muss trotzdem irgendwie gewährleistet bleiben.

Wir berichten an dieser Stelle weiter.

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Redaktion Dortmund
Jahrgang 1977 - wie Punkrock. Gebürtiger Sauerländer. Geborener Dortmunder. Unterm Strich also Westfale.
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Björn Althoff

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