Unterspültes Haus immer noch latent einsturzgefährdet

Ein Monat nach Unwetter

Was passiert mit dem abgesackten Haus am Bärenbruch 12? Diese Frage ist auch einen Monat nach dem verheerenden Starkregen in Marten noch ungeklärt. Seit seiner Evakuierung Mitte Juli ist das Gebäude unbewohnbar, es gilt immer noch als latent einsturzgefährdet. Nun ist eine Entscheidung in Sicht.

MARTEN

, 13.08.2014, 03:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das unterspülte Haus am Bärenbruch ist immer noch abgesperrt.

Das unterspülte Haus am Bärenbruch ist immer noch abgesperrt.

, weil der Starkregen die Fundamente unterspült hatte.  Das weitere Vorgehen bleibe nun eine zivilrechtliche Angelegenheit. Diesbezüglich spielten die Gutachten eine wichtige Rolle, aber auch die Empfehlungen der Versicherungen. 

Die Stadt müsse weiter warten, wie der Eigentümer sich entscheidet. Diese Entscheidung, so Bußmann, solle aber innerhalb der nächsten drei Wochen fallen. Die zur Gefahrenabwehr eingeleiteten Maßnahmen wie die Räumung und Sperrung des Gebäudes sowie die einspurige Verkehrsregelung mit einer Ampelanlage würden bis dahin aufrechterhalten. Die Kosten dafür seien zu vernachlässigen, sagte Bußmann. Natürlich seien Mieter der Immobilie, sofern sie Anträge

von Stadt und Emschergenossenschaft gestellt haben, Kandidaten für eine finanzielle Unterstützung aus diesem Fonds, erklärt Bußmann.

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