Unwetter-Opfer werden bei Ebay mit Hilfe überhäuft

Einsturzgefährdetes Haus

Ob sie je wieder in ihr Zuhause zurückkehren können, ist für Rico und Melissa Bormann ungewiss. Ein paar Habseligkeiten haben sie aber mittlerweile herausholen dürfen aus dem einsturzgefährdeten Haus am Bärenbruch in Marten. Hilfe von außen bekam die Familie dank einer Kleinanzeige bei Ebay, die sie notgedrungen schon wieder entfernen musste.

MARTEN

, 17.07.2014, 13:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rund eine Stunde Zeit hatte Rico Bormann, um kleinere Gegenstände aus der Wohnung zu holen. Auch die geliebten Sitzmuscheln seiner Kinder nahm er mit.

Rund eine Stunde Zeit hatte Rico Bormann, um kleinere Gegenstände aus der Wohnung zu holen. Auch die geliebten Sitzmuscheln seiner Kinder nahm er mit.

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Bärenbruch: Haus droht einzustürzen

Die Fluten des Starkregens am Samstagabend haben ein Haus im Bärenbruch in Marten unterspült, es droht einzustürzen. Seine Bewohner sowie die Bewohner zweier angrenzender Häuser mussten die Gebäude verlassen.
13.07.2014
/
Auf der Rückseite sind die Schäden deutlich sichtbar.© Foto: Oliver Schaper
Der Anbau sackt immer weiter ab.© Foto: Nils Heimann
Die Straße "Bärenbruch" wurde weiträumig rund um das einsturzgefährdete Haus abgesperrt.© Foto: Nils Heimann
Auch das Haus weist schon Risse auf.© Foto: Nils Heimann
Die Straße "Bärenbruch" wurde weiträumig rund um das einsturzgefährdete Haus abgesperrt.© Foto: Nils Heimann
Der Anbau (hinten im Bild) sackt immer weiter ab.© Foto: Nils Heimann
Vor dem Anbau sieht man, wie der Boden nachgibt.© Foto: Nils Heimann
Auch das Haus weist schon Risse auf.© Foto: Nils Heimann
Die Straße "Bärenbruch" wurde weiträumig rund um das einsturzgefährdete Haus abgesperrt.© Foto: Nils Heimann
Der Abstand zwischen beiden Häusern ist größer geworden.© Foto: Oliver Schaper
Der hintere Teil des Hauses ist nach hinten gekippt.© Foto: Oliver Schaper
Hier ist die Feuerwehr mit Absicherungsarbeiten beschäftigt.© Foto: Oliver Schaper
Die Feuerwehr musste zu einem Einsatz in Marten ausrücken.© Foto: Oliver Schaper
Bis weitere Sicherungszäune eintrafen, passte ein Feuerwehrmann auf die Gefahrenstelle auf.© Foto: Oliver Schaper
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Nach rund 10.000 Aufrufen in nur knapp zwei Tagen nahmen die Bormanns die Anzeige wieder raus, erklärte am Donnerstag Dirk Apelhorst, ein Freund der Familie, bei dem sie im Moment unterkommen. "Wir konnten auf die Unmengen von Angeboten gar nicht mehr reagieren", so Apelhorst. "Man hätte schon eine Lagerhalle anmieten müssen, um die ganzen Sachen unterzubringen." Eine riesige Anteilnahme - die die Familie natürlich sehr zu schätzen wisse.

Am Mittwochnachmittag hatten Rico Bormann und seine Frau Melissa außerdem endlich Zeit, um eigene Habseligkeiten aus ihrer Wohnung in dem einsturzgefährdeten Haus am Bärenbruch 12 herauszuholen. Per selbst gebasteltem Flaschenzug beförderten sie Stofftiere, Kleidung Teller und Tassen aus dem dritten Stock ins Freie.

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Auf der Rückseite sind die Schäden deutlich sichtbar.© Foto: Oliver Schaper
Der Anbau sackt immer weiter ab.© Foto: Nils Heimann
Die Straße "Bärenbruch" wurde weiträumig rund um das einsturzgefährdete Haus abgesperrt.© Foto: Nils Heimann
Auch das Haus weist schon Risse auf.© Foto: Nils Heimann
Die Straße "Bärenbruch" wurde weiträumig rund um das einsturzgefährdete Haus abgesperrt.© Foto: Nils Heimann
Der Anbau (hinten im Bild) sackt immer weiter ab.© Foto: Nils Heimann
Vor dem Anbau sieht man, wie der Boden nachgibt.© Foto: Nils Heimann
Auch das Haus weist schon Risse auf.© Foto: Nils Heimann
Die Straße "Bärenbruch" wurde weiträumig rund um das einsturzgefährdete Haus abgesperrt.© Foto: Nils Heimann
Der Abstand zwischen beiden Häusern ist größer geworden.© Foto: Oliver Schaper
Der hintere Teil des Hauses ist nach hinten gekippt.© Foto: Oliver Schaper
Hier ist die Feuerwehr mit Absicherungsarbeiten beschäftigt.© Foto: Oliver Schaper
Die Feuerwehr musste zu einem Einsatz in Marten ausrücken.© Foto: Oliver Schaper
Bis weitere Sicherungszäune eintrafen, passte ein Feuerwehrmann auf die Gefahrenstelle auf.© Foto: Oliver Schaper
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Möbel, Fernseher oder Küchengeräte durften sie nicht aus ihrer Wohnung mitnehmen. "Wegen der Statik, hat man uns von offizieller Stelle mitgeteilt", erklärte der Stahlbetonbauer. Doch selbst wenn, hätte das Paar nicht gewusst, wohin damit. Genau, wie sie nicht wussten, wohin mit den ganzen Hilfsangeboten. Denn trotz des engen und guten Verhältnisses zu ihren Freunden lebten sie momentan in einer enorme Drucksituation: "Insgesamt wohnen wir dort mit neun Personen."

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