Ein Licht geht auf: Nach zwei Jahren gibt es eine Lösung für Dorstfelder Angstraum

Vogelpothsweg/ Zechenstraße

Nutzer des Wegs durch den Park am Kletterfelsen brauchen jetzt keine Angst mehr zu haben, in der Dunkelheit daher zu gehen. Nach zwei Jahren Planung gibt es eine Lösung.

Dorstfeld

, 12.03.2020, 12:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mitglieder des Seniorenbeirates und der Bezirksvertretung in Dorstfeld weihten die neue Beleuchtung ein.

Mitglieder des Seniorenbeirates und der Bezirksvertretung in Dorstfeld weihten die neue Beleuchtung ein. © unbekannt

Über Jahre lag der Verbindungsweg am Kletterfelsen zwischen der Zechenstraße und dem Vogelpothsweg in Dortmund-Dorstfeld bei Nacht in fast totaler Finsternis. Viele Anwohner nahmen oft lange Umwege auf sich, um den Weg in der Dunkelheit zu meiden, berichteten Anwohner.

Tagsüber nutzen viele den Weg, um zur nahegelegenen S-Bahn- und Bushaltestellen zu gelangen. Abends haben viele aber doch Angst davor, hinzufallen oder überfallen zu werden.

Bezirksvertretung sorgt für erleichternde Lösung

Bereits 2018 brachte der Seniorenbeirat der Innenstadt-West den Vorschlag einer Beleuchtung an. Vor ungefähr einem Jahr beschloss dann die Bezirksvertretung Innenstadt-West, für eine Beleuchtung des Weges 15.000 Euro zur Verfügung zu stellen.

Das Tiefbauamt gab allerdings eine Kostenschätzung von 35.000 Euro ab, weswegen die Bezirksvertretung das Budget aus eigenen Mitteln erhöhte.

So wurden jetzt fünf Laternen auf dem Weg installiert, die Anwohnern und Nutzern wieder ein Gefühl von Sicherheit geben sollen.

Einweihung mit Bezirksbürgermeister

Besonders der Seniorenbeirat freute sich sehr über die Beleuchtung, da auch viele Senioren mit Rollatoren und Gehhilfen den Weg nutzen. So weihten Mitglieder des Beirates zusammen mit Anwohnern bei einem Spaziergang im Regen die Beleuchtung ein. Mit dabei war auch der Bezirksbürgermeister Ralf Stoltze.

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