Verdacht bei Realschülern hat sich bestätigt

Schweinegrippe

DORTMUND Die Klassenfahrt endete abrupt, und in die Herbstferien sollten sie jetzt besser auch nicht fahren: Der Verdacht auf Schweinegrippe hat sich in allen sechs Fällen bestätigt.

von Von Ulrike Böhm-Heffels

, 12.10.2009, 21:12 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bis auf ein Kind, das noch Fieber habe, ginge es aber allen schon wieder besser, so Dr. Ulbrich. Insgesamt zwei siebte Schuljahre der Wilhelm-Röntgen-Realschule im Kreuzviertel, rund 50 Schüler, waren vor einer Woche ins ostfriesische Leer gefahren. In der Jugendherberge trafen sie auf 50 weitere Schüler aus Gladbeck. Die Gladbecker klagten als erste über Grippe-ähnliche Symptome, über Husten und Fieber. Kurz später tauchten die gleichen Erkrankungs-Merkmale in der Dortmunder Gruppe auf. Jugendherberge wurde dicht gemacht  Am Donnerstagvormittag (8. 10.) war die Klassenfahrt dann für alle vorzeitig zu Ende. Die Jugendherberge musste vorübergehend geschlossen werden. Unter den gut vier Dutzend Realschülern ist Dr. Ulbrich aber nur das halbe Dutzend aktuell getesteter Fälle bekannt, bei denen das H1/N1-Virus nachgewiesen wurde. „Die Dunkelziffer ist aber groß“, weiß die Infektions-Expertin. Ihre allgemeine Empfehlung: „Wer krank ist, bleibt bitte zu Hause.“ Dies gilt auch für einen Teil der Eltern der betroffenen Kinder, „aber nur für Kontaktpersonen, die beruflich in sensiblen Bereichen zu tun haben, wie Altenheime und Krankenhäuser“, so die Ärztin. Bisher haben sich in erster Linie junge Erwachsene mit dem Virus infiziert. 

Bis auf ein Kind, das noch Fieber habe, ginge es aber allen schon wieder besser, so Dr. Ulbrich. Insgesamt zwei siebte Schuljahre der Wilhelm-Röntgen-Realschule im Kreuzviertel, rund 50 Schüler, waren vor einer Woche ins ostfriesische Leer gefahren. In der Jugendherberge trafen sie auf 50 weitere Schüler aus Gladbeck. Die Gladbecker klagten als erste über Grippe-ähnliche Symptome, über Husten und Fieber. Kurz später tauchten die gleichen Erkrankungs-Merkmale in der Dortmunder Gruppe auf. Jugendherberge wurde dicht gemacht  Am Donnerstagvormittag (8. 10.) war die Klassenfahrt dann für alle vorzeitig zu Ende. Die Jugendherberge musste vorübergehend geschlossen werden. Unter den gut vier Dutzend Realschülern ist Dr. Ulbrich aber nur das halbe Dutzend aktuell getesteter Fälle bekannt, bei denen das H1/N1-Virus nachgewiesen wurde. „Die Dunkelziffer ist aber groß“, weiß die Infektions-Expertin. Ihre allgemeine Empfehlung: „Wer krank ist, bleibt bitte zu Hause.“ Dies gilt auch für einen Teil der Eltern der betroffenen Kinder, „aber nur für Kontaktpersonen, die beruflich in sensiblen Bereichen zu tun haben, wie Altenheime und Krankenhäuser“, so die Ärztin. Bisher haben sich in erster Linie junge Erwachsene mit dem Virus infiziert. 

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